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Beratung und Supervision auch für Berater:innen und Coaches

Der Markt für Beratung von Unternehmern & Unternehmerinnen, Gründer:innen oder Coaches und Berater:innen selbst hat ein enormes Dienstleistungsvolumen. Es ist erstaunlich, wie schnell neue Modelle, Instrumente, Checklisten oder anderweitige Hilfskrücken in den Beratungsmarkt gedrückt werden. Es steht außer Frage, dass die Weiterentwicklung toller Instrumente sowohl dem Klienten, als auch dem Berater oder Coach besser helfen können. Kern jedes Beratungs-, Coachings- oder Supervisionsprozesses bleiben aber die Grundfähigkeiten in der Interaktion von helfenden Beziehungen. Diese aufrecht zu erhalten oder gar auszubauen ist elementar für die Qualität der Beratung oder des Coachings. Beratung und Supervision für Berater und Coaches, denn Erfahrung ist eine Sache, neue Perspektiven eine zweite.

Die Zeit der überteuerten Coaching-Ausbildungen ist glücklicherweise vorbei. Der Fokus auf die Qualität sowohl der Ausbildungen, als auch der Beratung und des Coachings oder der Supervision selbst ist in den letzten Jahren stetig geschärft worden. Ein wesentlicher Teil der Qualitätssicherung ist nicht nur die permanente Weiterbildung mit neuen Inhalten und Instrumenten, sondern gerade die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der eigenen Professionalität im Prozess von Beratung, Coaching und Supervision.

Das Wertvolle dabei sind nicht nur neue Erkenntnisse fachlicher Natur, sondern viel mehr Einsichten in die jeweiligen „Eigenarten“ mit der Dynamik in helfenden Beziehungen angemessen für beide Seiten umzugehen. Für die Reflexion dieser Beratungssysteme braucht es Zeit, die muss man sich nehmen!

Supervision – auch als Beratung für Berater:innen

Während in der Pflege oder in anderen sozial fördernden und geförderten Einrichtungen Supervision mittlerweile ein Muss ist, schaut es bei der großen Zahl von Beratern, Coaches und Beraterinnen nicht ganz so zwingend mit der Reflexion der helfenden Beziehung in einer Supervision aus. Der Nutzen einer solchen Supervisionsarbeit ist vielfach nachgewiesen und soll hier nur Stichpunktartig noch mal wiedergegeben werden. Wer eine ausführliche Arbeit dazu lesen möchten, hier gibt es eine kostenfreie Studie dazu: Nutzen und Effekte von Supervision – Ergebnisse einer formativen Evaluation der Supervision am Universitätsklinikum Freiburg.

Allgemeine Ziele von Supervision

Die angestrebten Effekte vom Einsatz der Supervision, egal ob es Berater:innen oder Coaches handelt oder oder ob es sich um eine Team im belastenden Arbeitsumfeld handelt, können unter anderen folgende Punkte umfassen:

  • an erster stelle steht der Dauerberbrenner schlechthin, die Verbesserung der Kommunikation. Es ist bei den allgemeinen Zielen nicht von belang, welche Ebene der Kommunikation betrachtet wird – zwischen Coach und Klient oder im Team – Supervision unterstützt nachhaltig die gelungene Kommunikation in Systemen.
  • Erkennen und Formulieren von jeglicher Art von Konflikten,
  • Erkennen und Würdigen der Anders- oder Einzigartigkeit der beteiligten Menschen im System,
  • Erkennen von nichtbewussten Dynamiken zwischen Rolle(n), Professionalität und weiteren wirksamen Faktoren in Systemen,
  • eigene Überzeugungen und Wertvorstellungen reflektieren,
  • Grenzen erkennen und diese auch bewusst ziehen.

Arten von Supervision:

Ganz allgemein gesprochen geht es bei der Supervision um die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der professionellen Handlungsfähigkeit in (stark) belastenden Arbeitsumfeldern und jedem „helfenden“ Beruf. Das betrifft unter anderem die Pflegebranche und weite Bereiche der Medizin, aber auch Lehrer:innen, Erzieher oder die Beratungsbranche selbst.

Einzelsupervision

  • In der Einzelsupervision geht es vorwiegend um den Fokus der Fälle, die ein „Helfender“ im Arbeitsalltag in die Supervision einbringt.

Gruppen oder Teamsupervision

  • In einer Gruppensupervision können zum Beispiel Teilnehmer:inner eines Ausbildungsganges interagieren, der Fokus ist in dem Fall ein gemeinsames Thema und die jeweilige Reflexion dazu. In der Teamsupervision kommen Mitglieder von Arbeitsteams zusammen, hier sind die Themen komplex, individuell oder auch gemeinsam.

Fallsupervision

  • Eine ausgesprochene Fallsupervision geht von einem konkret einzubringenden Fall, meist aktuell und mit akuter Auswirkungen, aus, der entsprechend behandelt wird.

Supervision ist aktive Psychohygiene! Regelmäßig durchgeführt wird sie natürlich auch präventiv. Egal welcher Anlass Sie darüber nachdenken lässt, eine Supervision als hilfreiche Methode zu wählen, die Wirksamkeit ist in vielen Studien und Untersuchungen gut belegt. Sofern Sie Fragen dazu haben, wir freuen uns über Ihre Anfrage zu allen Arten von Supervisionen.

Lesen und erfahren Sie mehr über Supervision und Coaching:

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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