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Fliegende Teams in Lern- und Experimentierräumen oder bei WOL

Fliegende Teams in Lern- und Experimentierräumen oder bei WOL. Auf der einen Seite braucht Veränderung und Entwicklung in bestimmten Phasen Agilität, auf der anderen Seite kommen viele Projekte oder gar die Produktion kaum ohne logisch linearen Verlauf aus. Allem Anfang wohnt immer ein gewisser Zauber oder zumindest eine andere Art von Motivation als im Tagesgeschäft vorherrscht inne. Die aktuellen Dauerbrenner wie Demografie, Globalisierung, Digitalisierung oder hier im Revier in Mitteldeutschland auch die Dekarbonisierung, nehmen starken Einfluss auf die Frage der Zukunft der Arbeit. Der Lern- und Experimentierraum im Rahmen von unternehmensWert:Mensch plus oder auch die agile Methode Working Out Loud (WOL) sind zwei „Geheimtipps für den Mittelstand“! Wie und warum hier Teams ins „Fliegen“ kommen, das lesen Sie weiter unten!

Wo in kleineren Unternehmen haben wir den Raum und die Zeit, uns mit den Dingen zu befassen, die heute noch nicht Tagesgeschäft sind und von denen wir aktuell (noch) nicht leben? In den Produkten oder Dienstleistungen der KMU ist diese Entwicklung notwendig, aber auch in den eigenen Strukturen, Prozessen und der gesamten Organisation. Es gibt eine Reihe von Einflüssen die gerade die kleinen Unternehmen dieser Tag vor, nun sagen wir mal, ziemliche Herausforderungen stellt.

Lern- und Experimentierraum von uWM plus

Die agile Methode Lern- und Experimentierraum ist eine Möglichkeit, die Ressourcen zu aktivieren, um sich mit dringenden, drängenden, aber auch wichtigen Fragen der Unternehmensentwicklung zu befassen. In sechs Gestaltungsfeldern lasen sich viele Fragen, Ideen und Lösungsansätze diskutieren und eben ausprobieren.

Fliegende (agile) Teams bei unternehmensWert:Mensch plus oder auch in WOL-Gruppen

Ein Kennzeichen von Agilität ist, neben der Schnelligkeit, eine besondere Qualität der gemeinsamen Erarbeitung von Entwicklungsvoraussetzungen. Wenn wir nicht gerade in der Produktentwicklung von Sofware Scrum einsetzen, ist doch der Blick über den Tellerrand in die Organisation einer WOL-Gruppe oder eines LAB-Teams im Lern- und Experimentierraum sehr weit. Dieses gute Gefühl der wirksamen Zusammenarbeit resultiert bei WOL-Gruppen unter anderem aus der intensiven Beschäftigung mit Themen, die ganz klar für einen persönlich von höchster Bedeutung sind.

Im Lernraum oder im Experimentierraum ist es Möglichkeit vieles, möglicherweise auch alles, auszuprobieren, was an Innovationspotenzial in der Organisation vorhanden ist. Ein gewisses spielerisches Element und das gemeinsame Erleben von Experimentieren lässt in Teams in solchen Entwicklungsräumen regelmäßig ein gutes Gefühl aufkommen. Dieses Gefühl wird oft als „Fliegende Teams“ bezeichnet.

Wir entwickeln uns klar an der Grenze unserer aktuellen Komfortzone. Natürlich spielt die Erfahrung und die Kompetenz des Prozessberaters bei einem solchen Lern- und Experimentierraum eine gewichtige Rolle. Schließlich muss auch mit dem „Frust“ umgegangen werden, dass die Mannschaft, die nicht am Lernraum teilnimmt, die List zum „Fliegen“ nicht unbedingt teilt. Hier wirken die klassischen Innovationswiderstände. Es hängt von der vorherrschenden Unternehmenskultur ab, wie weit ein solcher sechsmonatiger Lern- und Experimentierraum, auch über die Zeit seiner Durchführung im Unternehmen, Wirkung zeigt.

Meine Erfahrungen in den bisherigen Kundenprojekten im Rahmen von unternehmensWert:Mensch plus schließt beides ein. Sowohl die unmittelbare Wirkung, manchmal schon nach dem ersten Durchgang, als auch eine durchaus stark verzögerte Auswirkung. Konsens der Kundenprojekte ist aber, dass die Wirkungen nachhaltig die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung stärken.

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Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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