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Radio hören, Raum für regionale Verwurzelung und eine ergänzende Medienreichweite fürs Marketing



Es gibt zahlreiche Anlässe das Radio einzuschalten und ebenso Marketing darüber zu machen. Dabei ist heute Radio nicht mehr vergleichbar mit den Sendern, als diese „nur“ aus einem bestimmten Empfangsgerät heraus quollen. Neben eben diesem tradierten Radiokonzepten hielt die Digitalisierung und Diversifizierung in die Radiowelt lange Einzug. Damit erklärt sich möglicherweise, warum heute immer noch mehr als zwei Drittel der Menschen von 18 bis 70 Jahren Radio als festen Bestandteil täglicher Mediennutzung erleben.

Mit der Marketingbrille geschaut, ist es für kleine Unternehmen oder auch für Regionen, die sich nicht Großstadt nennen können, ein oft schwieriges Unterfangen, diesen interessanten Kommunikationskanal zur Publikation zu nutzen. Einige Hürden müssen gemeistert werden, damit aus dem Lautsprecher Informationen strömen, die diese oft kleinen Welten ins richtige Licht rücken.

Radioreichweite ist nicht gleich Wahrnehmung und schon gar nicht Aufmerksamkeit

Hier bei den Streuverlusten spielt Radio und das Marketing via Radio schon einige Zeit eine bedeutende Rolle. So ist im Zusammenhang mit den Radiosendungen rund um das Kleinstadtlabor KUNSTwoche Eilenburg ein schönes Beispiel entstanden, das auch den Lokaljournalismus via Radio in den Fokus nahm.

In der Veröffentlichung des Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e. V. sind dazu einige interessante Zahlen zusammengestellt, in der Pressemitteilung heißt es:

Audio erreicht die Menschen in ihrer ganzen Breite. 74,1 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen von Montag bis Freitag täglich mindestens einen klassischen Radiosender und/oder Webradio beziehungsweise User Generated Radio – unabhängig vom Empfangsweg. Dabei bleibt Audio für viele über einen langen Zeitraum hinweg ein fester Begleiter: Die 14- bis 29-Jährigen hören täglich mehr als drei Stunden auditive Angebote (Verweildauer: 195 Minuten), bei den 30- bis 59-Jährigen sind es sogar mehr als vier Stunden (Verweildauer: 261 Minuten).Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse, 2026

Oft es ist es aber so, dass die Informationen via Radio, kaum oder gar nicht das Regionale abbilden (können). Raum für regionale Verwurzelung und eine ergänzende Medienreichweite für Unternehmen oder Vereine oder andere Akteure vor Ort gibt es in den „üblichen“ Radiolandschaften wenig bis gar nicht.

Das liegt auch daran, dass das eigene Marketingbudget kleinerer privater Radiosender eben auch begrenzt ist. Es ist schön, dass es trotzdem Initiativen gibt, bei denen aktuell sogar neue Radioangebote entstehen.

Radio Neuseenland

Das Leipziger Neuseenland bekommt seine eigene Stimme im Radio. Dafür hat die SecondRadio UG um Senderchefin Angelika Pörsch den Startschuss gegeben. Um die Internetseite weiterzuentwickeln, eine App für mobile Geräte zu programmieren und eine Werbekampagne zum Bekanntmachen von Radio Neuseenland zu finanzieren, hat das Team eine Crowdfunding-Aktion auf der Plattform Startnext ins Leben gerufen.
aus der Pressemitteilung von SecondRadio aus Markkleeberg

Einen Sender, der nicht genregebunden ist, sondern regional verwurzelt sein möchte, stellt natürlich ein interessantes Instrument für Unternehmen, Institutionen oder Vereine in dieser Region dar.

Radio Neuseenland

Aktuell läuft dazu gerade eine Crowdfunding-Kampagne um den Start im Frühjahr 2027 zu realisieren, wer dieses Projekt unterstützen möchte, hat bis Dezember dazu Gelegenheit.

Radio erreicht über fast alle Generationen eine breite, regelmäßige Hörerschaft. Das für das regionale Marketing zu nutzen ist eine echte Chance. Wir wünschen an dieser Stelle dem Radioprojekt gutes Gelingen.

Neues Radio Neuseenland

Lesen und erfahren Sie mehr über das Medium Radio und die Unternehmenskommunikation darüber:

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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