Trends folgen oder selbst in Mode sein – Fotografie als Entschleuniger

Trends folgen oder selbst in Mode sein – Fotografie als Entschleuniger. Was aktuell etwas altmodisch daherkommt, ist schon bald (wieder) in aller Munde. Der große Wurf findet die Wiederholung von Geschichte, der kleine Blick hat nie die Bedürfnisse der Menschen aus dem Fokus verloren. Wer jedem Trend hinter rennt, der wird schlicht und einfach in seinem Leben oder im Unternehmen sehr viel laufen müssen, insbesondere anderen hinterher.
Die heute sehr hoch getrimmten Marketing-Mechanismen in fast allen Branchen, machen schon aus einem geäußerten Gedanken einen Trend. Unzählige Trendjünger verbreiten das vermeintlich gute Neue in die Welt voller Herrlichkeiten.
Es stellt sich die die Frage: Wem nützt es? Wer ein Leben im sinnlosen Hinterhergehetze verbringen möchte, dem nützt das Aufgreifen von, auch fotografischer, Trends. Mit einer sinnvollen Beschäftigung hat das aber nicht viel zu tun. Es scheint natürlich einfacher, nicht selbst denken zu müssen, aber ein echtes Lebensgefühl von Wirksamkeit oder gar Verbundenheit wird sich so nie einstellen.
Wir optimieren die Inthronisation der Wege, wie wir das Selbstdenken umgehen können und merken viel zu spät, welchen Preis wir dafür zahlen müssen.
Fotografie als Entschleuniger
Kürzlich wurde ich gefragt, wie man denn zu Fotografie ganz ohne Handy & Co. kommt. Der entscheidende Impuls ging damals von einer interessanten Mischung aus Technikneugier und Ergebnisproduktion einher. Was sich im Laufe der Jahre dann entwickelt hat, kann sich sehen lassen.
Die eigene Art zu Fotografieren, als einen klaren Entschleuniger zu begreifen – dazu braucht es einen Weg. In Zeiten von KI oder anderen Arten von Massenfotoproduktion ist das entschleunigte Fotografieren fast schon mehr Notwendigkeit als Trend. Man kann beim Fotografieren durchaus auch meditativ unterwegs sein.
Bewusst das Erleben beim Blick durch den Sucher fühlen. Bewusst weniger Fotos produzieren, dafür ist das eine gemachte, eben genau das Foto. Bewusst einen bekannten Weg gehen, langsamer als sonst, mit Zeit im Kopf und den Blick auf das, was man vielleicht bisher noch nicht wahrgenommen hat.
Einige ungewohnte Gründe oder Perspektiven, warum man in der Fotografie mehr sehen kann, als nur das Herstellen von Fotos, liefert das Buch Dem Philosophischen in der Fotografie auf der Spur.
Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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