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Unternehmenswachstum – Nichtkunden sind das echte Entwicklungspotenzial – Blue Ocean Shift, ganz ohne Wettbewerb

Unternehmenswachstum mit NOCH-NICHT-KUNDEN

Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer würde im aktuellen Projekt „Dialog Unternehmen: wachsen“ an diesem Buch seine wahre Freunde haben. Der strategische Blick reicht bei vielen Unternehmen bis zum Kunden. Notwendig für das Unternehmenswachstum aus eigener Kraft ist aber der strategische Weitblick! Nichtkunden sind das echte neue Entwicklungspotenzial – Blue Ocean Shift, ganz ohne Wettbewerb! Kann das gehen? Die beiden erfahren Autoren führen die Unternehmer*in in eine richtige und notwendige neue Denkweise ein.

Das Buch liest sich wie eine unternehmensstrategische Anleitung bisherige Nichtkunden dadurch zu gewinnen, in dem man die allgemein bekannten oder anerkannten Grenzen der Branche in Frage stellt. Ganz besonders geht es in dem Buch nicht um Disruption, sondern um das Schaffen gänzlich neuer Märkte! Insofern ist die Methode Blue Ocean Shift eine interessante Mischung aus engpasskonzentrierter Strategie, agiler Denkweise, Design Thinking, Lean-Startup und so manch anderer Technik, die Unternehmen heute schon weltweit anwenden.

Bibliografische Angaben

    • Titel: Blue Ocean Shift
    • Untertitel: Jenseits des Wettbewerbs – Bewährte Schritte, die Mut erzeugen und neues Wachstum schaffen
    • Autoren: W. Chan Kim und Renée Mauborgne, aus dem Amerikanischen übersetzt von Luitgard Köster
    • Hardcover: 254 Seiten
    • Verlag: Verlag Franz Vahlen GmbH, München, 1.Auflage 2018
    • ISBN-13: 978-3-8006-5661-5
    • Preis (D): 24,90 Euro

Hauptüberschriften aus dem Inhaltsverzeichnis

  • Teil 1: Blue Ocean Shift
    • Besser als die Besten
    • Grundlagen für eine Strategie zur Schaffung neuer Märkte
    • Das Mindset eines Blue Ocean-Strategen
    • Menschlichkeit, Vertrauen und kreative Kompetenz
  • Teil 2: Fünf Schritte für den Blue Ocean Shift
    • Schritt 1: Beginn
      • Der richtige Ausgangspunkt
      • Das richtige Blue Ocean-Team zusammenstellen
    • Schritt 2: Verstehen, wo Sie sich gerade befinden
      • Den aktuellen Stand der Dinge verstehen
    • Schritt 3: Sich vorstellen, wo man sein könnte
      • Versteckte Pain Points entdecken, die die Größe Ihrer Branche limitieren
      • Den Ozean der Nichtkunden entdecken
    • Schritt 4: Den Weg finden
      • Marktgrenzen systematisch umgestalten
      • Alternative Blue Ocean-Möglichkeiten entwickeln
    • Schritt 5: In Bewegung kommen
      • Ihre Blue Ocean-Bewegung auswählen und schnelle Markttests durchführen
      • Ihre Blue Ocean-Bewegung abschließen und einführen
  • Epilog: Ein nationaler Blue Ocean Shift in Aktion
  • Anmerkungen
  • Danksagungen
  • Bibliografie
  • Über die Autoren
  • Stichwortverzeichnis

Branchengrenzen sind nicht fix. Sie sind genauso flexibel wie Ihre Vorstellungskraft.Kim und Mauborgne, Blue Ocean Shift, Verlag Franz Vahlen, München, 2018, Seite 48

Was dich umgibt, das prägt dich!

Der „alte Spruch“, dass die Umwelt natürlich auch das Denken und Handeln prägt, ist in dieser Methode nun endlich auch auf der Ebene der Unternehmensstrategie angekommen. Häufig wird das Benchmarking in den Vordergrund gerückt. Die so entstehende „Schlacht um den Kunden“ wird von der Mehrheit der Branchenteilnehmer als normal empfunden, die dann immer ausgefeiltere und aufwendigere Maßnahmen ergreifen müssen, um den immer kleiner werdenden Kuchen für sich zu nutzen. Nicht selten lohnt sich die Chose ab einem gewissen Aufwand nicht mehr, aber die sinnvollen Aktionen der Unternehmensstrategen bleiben oft aus. Das trifft leider auch in einigen KMU zu.

In den vergangenen 25 Jahren lautete das Business-Mantra „erst der Kunde“. Das Mantra des Blue Ocean-Strategen lautet hingegen, „erst der Nichtkunde“. Das Ziel … ist nicht der Wettbewerb, … sondern eine neue Nachfrage …. Das führt uns zur nächsten Aufgabe: genau zu verstehen, wer Ihre Nichtkunden sind und warum sie Ihre Branche nicht annehmen. Kim und Mauborgne, Blue Ocean Shift, Verlag Franz Vahlen, München, 2018, Seite 137

Den Kundenfokus nicht verlieren, sich aber auf die Suche nach den Nichtkunden machen und diese auch fokussieren!

Das Zauberwort ist die Nutzeninnovation! Auf einem Weg vom puren Nachahmen der Nutzenideen von Produkten und Dienstleistungen anderer Branchenteilnehmer, über die Verbesserung des Nutzens für den Kunden bis zum Nutzeninnovator kann der „Blue Ocean Shift“ eine Möglichkeit sein, seinen ganz eigenen neuen Markt zu schaffen. Dabei ist die große Kunst eigentlich schon lange bekannt: Es geht darum die Kunden beim Umgang mit den Produkten oder Dienstleistungen zu beobachten, nicht nur zu befragen!

Drei Kategorien von Nichtkunden gilt es zu ergründen:

  • Baldige Nichtkunden – sie befinden sich am Rande des Branchenhorizontes und sind beim nächsten guten Grund schlicht und einfach ganz weg.
  • Sich verweigernde Nichtkunden – sie spielten schon mal mit dem Gedanken, Produkte oder Leistungen Ihrer Branche zu nutzen, haben sich aber dann bewusst dagegen entschieden.
  • Unentdeckte Nichtkunden – sie durchstreifen scheinbar unerreichbar die großen anderen Branchengalaxien und haben von Ihnen möglicherweise noch nie etwas gehört.

Blue Ocean-Strategien versuchen nicht, die Konkurrenz zu schlagen. Stattdessen versuchen sie, die Konkurrenz irrelevant zu machen.Kim und Mauborgne, Blue Ocean Shift, Verlag Franz Vahlen, München, 2018, Seite 49

Warum Sie dieses Buch lesen sollten?

Wie viel Kraft kostet es den Menschen und so ganzen Unternehmen (täglich), den Kampf mit dem Wettbewerber zu fechten, ständig neue Kniffe zu probieren oder einfach den Kunden vom Konkurrenten abzuwerben?! Welche Auswirkungen das hat, das lässt sich derzeit sehr gut auch in der deutschen Wirtschaft beobachten, manche Unternehmen greifen unter anderem zu betrügerischen Straftaten als Methode, die nur aufgrund von allgemein angenommener „Systemrelevanz“ und der Kundenträgheit nicht massive vernichtende Folgen hat.

Wie es anders gehen kann, darüber lesen Sie in diesem Buch! Ein Unternehmens- und Personalberater, der den Slogan „Unternehmen und Menschen entwickeln“ hat, kennt sich gut mit Blue Ocean Shift aus, da er diesen regelmäßig mein seinen Kunden vollzieht.

Brocken-Blick als Sinnbild der Verschiebung der Perspektive zur „Blue Ocean-Denkweise“

Als kleiner Abschluss und Ausblick im wahren Sinn des Wortes hier ein kleines Bild. Ich habe das bei meinem letzten Besuch auf dem Brocken im herrlichen Harz gemacht. Es zeigt den majestätischen Ausblick aus einer Höhe von ca. 1141 Metern. Viele Unternehmen würden sinnbildlich bis zum 30-Schild blicken, vielleicht auch noch bis Bernburg oder so. Kaum einer blickt aber so weit, in dem er die 1000 Orte am Rande des Horizonts erahnt!

Blick vom Brocken - Nicht der strategische Blick ist entscheidend, sondern der strategische Weitblick!

Blick vom Brocken – Nicht der strategische Blick ist entscheidend, sondern der strategische Weitblick!

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Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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