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Sieben Phasen der Veränderung oder warum es nicht ganz so leicht ist, Entwicklung erfolgreich zu meistern

Verhindern wir selbst den eigenen dauerhaften Erfolg? Die sieben Phasen der Veränderung oder besser der Entwicklung von Verhalten. Gibt es grundlegende Phasen, die einen Veränderungsprozess kennzeichnen? Womit muss ich rechnen, wenn ich mich auf den Weg der Entwicklung begebe? Eines sei vorausgeschickt – es kann grundlegend ALLES passieren! Komplexe dynamische Systeme, und dazu gehören sowohl fühlende, denkende Menschen als auch Unternehmen oder Organisationen, kennzeichnen sich eben gerade durch eine begrenzte Vorhersagbarkeit! Besser ist es in Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten zu denken und auch zu handeln. Damit Entwicklungsarbeit nicht ausschließlich der Methode „Versuch und Irrtum“ überlassen werden muss, hier ein kleines Schema der sieben Phasen von Veränderung.

Die sieben Phasen für Entwicklung

  • Das IST weicht ab vom SOLL – Es wird die Notwendigkeit von Entwicklung bzw. mindestens einer Veränderung erahnt. Voraussetzung dazu sind:
    • Die Abweichung muss deutlich genug sein oder/und länger bestehen.
    • Die Abweichung vom Soll-Zustand darf nicht in den Zurückweisungs- oder Egalbereich beim Wahrnehmenden fallen.
  • Benutzen bekannter Muster – Wir halten erst einmal am bekannten (alten) Lösungsmuster fest.
    • Leider erzeugt das ein falsches Sicherheitsgefühl (sozusagen früher ging es doch auch so).
    • Wir fühlen uns fälschlicherweise den neuen Herausforderungen ohne große „Bewegungs-Einsicht“ gewachsen.
  • Einsicht – so geht es nicht weiter
    • Wir erkennen eine Veränderung und Entwicklung ist zwingend notwendig.
    • Unsicherheit kommt auf, da wir uns auf nicht bekanntes Gebiet begeben.
  • Akzeptanz der Veränderung
    • Analyse des vorgefundenen Ist-Zustandes.
    • Loslassen des bekannten Lösungsmusters (z. B. auch Gewohnheiten).
    • Neue Lösungen werden erdacht.
  • Probieren geht über Studieren
    • Neue Verhaltensweisen und Lösungen werden bewusst getestet, ausprobiert und letztlich effizient gemacht.
    • Es kommt zu Erfolgen, Misserfolgen, Spaß aber auch Frustration (auch in Abhängigkeit von den persönlichen Potenzialen).
  • Würdigung des geschafften Entwicklungsweges
    • Feststellung, dass geändertes Verhalten tatsächlich die gewünschten Ergebnisse mit sich bringt.
  • Integration in den Alltag
    • Wirkungsvolle Verhaltensweisen werden zur Routine.
    • Möglicherweise entwickeln sich Rituale.

… und der Prozess beginnt, in Abhängigkeit der sich verändernden Umwelt, möglicherweise schon bald von vorn!

Verhalten bezieht sich hier sowohl auf einzelne Menschen, Organisationen als auch Unternehmen als Ganzes.

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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