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Bonität, denn es muss schon stimmen, was der andere meint über mich zu wissen – Finanzmarktkommunikation für KMU

Einen Lautsprecher braucht es zur Finanzmarktkommunikation vielleicht nicht unbedingt!

Bonität, denn es muss schon stimmen, was der andere meint über mich zu wissen – Finanzmarktkommunikation für KMU. Es ist auf jeden Fall beruhigend, dass ich als kleines Unternehmen keine Ad-hoc-Meldungen über die Lage im Haus veröffentlichen muss. Das heißt aber nicht, dass für kleine- und mittelständische Unternehmen die Frage nach einer geeigneten Finanzmarktkommunikation bedeutungslos ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die finanzielle Situation ist ein Teil aller „Befindlichkeiten“ im Unternehmen, zweifelsohne ein wichtiger Teil. Doch ist es nicht nur wichtig dafür zu sorgen, dass wir IM Unternehmen genau wissen, wie es um uns steht. Es muss auch klar sein, dass andere die richtigen Fakten über uns kommunizieren.

An mancher Ecke im Markt der Auskunfteien kursiert eine Werbeente, die es an dieser Stelle zu enttarnen gilt. Selbstverständlich verbessert sich der Bonitätsindex nicht, wenn man Mitglied bei einer Wirtschaftsauskunftei wird! Einmal mehr zeigt es sich aber, dass man sehr genau hinschauen muss. Denn es gibt tatsächlich ein Effekt, der in diesem Zusammenhang wirksam ist. Ein Unternehmen, das sich entscheidet beispielsweise bei der Creditreform Leipzig Mitglied zu werden, lenkt seinen Fokus und seine Aufmerksamkeit auf die Daten, die für die Auskunftei zur Verfügung gestellt werden. Ein allzu menschlicher Fakt, dass wir diese dann natürlich sehr genau überprüfen und uns vielleicht ganz besonders aufmerksam damit auseinandersetzten, was viele kleine Unternehmen üblicherweise eher auf die „leichte Schulter“ nehmen.

Finanzmarktkommunikation für KMU

Was heißt aber Finanzmarktkommunikation für KMU? Schließlich greift nicht gleich jede Zeitung die Pressemitteilung eines kleinen Unternehmens dankbar auf und veröffentlicht diese. Im oben beschriebenen Fall kommunizieren wir mit wichtigen Multiplikatoren des Finanzmarktes. Genau wie ein Unternehmen mit seiner(n) Bank(en) transparent sprechen muss, tun wir das mit anderen Teilnehmen des Finanzmarktes genauso. Oder wir integrieren eine solche wichtige, strategische als auch operative Entscheidung in unsere eigene Unternehmenskommunikation, was wiederum Auswirkungen und die Wahrnehmung innerhalb des Finanzmarktes hat.

Fazit

Es ist also kein vertraglicher Aspekt, der möglicherweise zu einer besseren Bonität führt, sondern ein rein psychologischer oder eben ein kommunikativer Effekt. Wer den Finanzen in seinem Unternehmen nicht den Stellenwert einräumt, die sie brauchen, wird das auch in der einen oder anderen Weise für andere nach außen transparent machen, ob man das nun will oder nicht. Das (in dem Fall gute) Gegenteil trifft dann eben in der gleiche Weise zu!

Erfahren Sie mehr zum Thema Bonität und Finanzmarktkommunikation:

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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