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Leipzig, junge Menschen und was ihnen einfällt

Zum 195. Tourismusfrühstück in der MB Leipzig ging es um grundlegende Marketingthemen für Leipzig und die Region. Ganz genau um Tourismus- marketing und die Antwort auf die Frage, was vor allem junge Leute so attraktiv und anziehend an Leipzig als Reiseziel finden. Interessant ist die Erkenntnis, dass sich Leipzig eigentlich erst in den letzten zehn Jahren für Schüler, Jugendliche und junge Leute als Reiseziel etablieren konnte, da schlicht und einfach vorher geeignete Über- nachtungsangebote fehlten. Die von Prof. Dr. Margit Enke vorgestellte Studie „Leipzig als Marke für die junge Zielgruppe“ zeigte einmal mehr, dass das „Bild“, was Menschen von einer Stadt oder Region haben bevor sie diese kennenlernen, nicht zwangsläufig mit dem Bild übereinstimmen muss was dieselben Menschen haben, nachdem sie den Zielort oder der Zielregion besucht haben.

Doch ist es eben genau dieses Erwartungsbild oder die Erwartungshaltung, die Menschen motivieren ein Reiseziel anzusteuern oder eine Alternative zu wählen. Wie also genau das passende Erwartungsbild erzeugen? Die Daten der Studie stammen zwar vom Anfang 2015, haben bis auf wenige Ausnahmen nichts an ihrer Aktualität verloren, so Enke.

Ein Höhepunkt der besonderen Art, neben zahlreichen anderen Marketingthemen, war der kleine Einblick, den Klaus D. Schleiter, Geschäftsführer vom MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag aus Berlin, den Besuchern des Tourismusfrühstücks in die neuen Abenteuer der Abrafaxe gegeben hat. An dieser Stelle sei nur so viel verraten, der Zeitsprung, den die drei neugierigen Gesellen Ende Februar machen werden wird ein ganz ordentlicher sein und es war interessant, dass es Eilenburg zumindest auf eine Karte in der Präsentation von Klaus Schleiter geschafft hat.

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Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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2 Kommentare zu “Leipzig, junge Menschen und was ihnen einfällt”
  1. Mirko Seidel schreibt

    Der Vortrag von Frau Prof. Enke hat sehr eindrücklich gezeigt wie wichtig es ist, keine Zielgruppe aus den Augen zu verlieren. Die lange Jahre vorherrschende Fokussierung auf Geschäftsreisende in Leipzig hat offentisichtlich nicht dazu geführt, dass mehr große Unternehmen und Messen nach Leipzig gekommen sind. Parallel hat sich vor allem im Südraum Leipzig aber auch in einigen Stadtteilen eine Infrastruktur entwickelt, die für junge Menschen interessant und attraktiv ist. Manchmal bringen die Zielgruppen das Geld, die vermeintlich wenig davon haben.

  2. Sven Lehmann schreibt

    Geschäftsreisende und Unternehmer sind ebenso wichtig, wie die die jungen Leute, für jede Region oder Stadt. Ich denke schon dass sich die Messe- und Kongresslandschaft auch deswegen sehr gut entwickelt hat. Auf den guten Mix kommt es dabei an und auch das prägt ein Bild einer Stadt.

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