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Rating, Bonität und der Index dazu – Finanzmarktkommunikation

Rating, Bonität und der Index dazu – worauf basiert das Vertrauen von Kunden zu Lieferanten? Die klassische Antwort ist oft zweigeteilt, einmal auf Erfahrung und zum zweiten auf Empfehlung. Was aber tun, wenn beide „Vorschusslorbeeren“ nicht zutreffen, weil es ein Neukunde ist? Findige Leute haben dazu schon vor langer Zeit das Rating erfunden. Hierzulande gibt es eine ganze Reihe von Bonitätsindex-Ersteller, darunter gibt es ganz klare Favoriten. Warum die Finanzmarktkommunikation auch für den Mittelstand und kleine Unternehmen wichtig ist?

Das ist eine Frage, der sich immer mehr Unternehmer*innen stellen. In den Zeiten von Wirtschaftswachstum und steigender Nachfrage ist Erfolg kaum verhinderbar. Interessant wird es, wenn es mal Untiefen oder schwierige Fahrwasser zu umschiffen gilt. In digitalen Zeiten sind aktuelle Ratinginformationen oder der entsprechende Bonitätsindex in Echtzeit abrufbar, das bringt Sicherheit, birgt aber auch Gefahren.

Externes Rating – wer profitiert, wo liegen die Gefahren?

Grundsätzlich ist es von Vorteil, wenn ein, nicht vom Unternehmen abhängiger, Experte einmal auf die Zahlen schaut. Warum? Weil auf der einen Seite die Verantwortlichen im Unternehmen dieser Thematik so auf jeden Fall die nötige Aufmerksamkeit widmen und vier Augen nun einfach mal mehr als zwei sehen. Soweit so gut. Hat man kaufmännisch gut gewirtschaftet, im Marketing ein glückliches Händchen bewiesen und zahlungsfreudige Kunden, dann ist das alles auf der Nutzenseite eines Ratings zu verbuchen. Die Zusammenhänge liegen quasi auf der Hand.

Problematisch wird es nur dann, wenn:

  • die Zahlen, die die Grundlage für das Rating sind, nicht stimmen oder
  • die Ratingeinstufung und der Bonitätsindex nicht stimmen.

Hier ist eindeutig die Gefahr zu sehen, dass nicht gepflegte Zahlen einen falschen Eindruck beim Gegenüber erzeugen können!

Was ist das zu verhindern?

Logisch, dass das Thema Rating Chef- oder Chefinnensache ist, denn:

  • es muss Teil des Controlling-Prozesses sein,
  • das Zahlenwerk zur Grundlage muss stimmen und auf dem aktuellen Stand sein,
  • stimmt etwas nicht, so kann und muss man das mit dem entsprechenden Unternehmen oder Institut, dass das Rating erstellt klären.

CrefoZert und „von der Bundesbank geprüft“

Viele Unternehmer*innen wissen nicht, dass man auch von der Bundesbank direkt geprüft werden kann, um eine entsprechende Kapitalmarktfähigkeit bescheinigt zu bekommen. Die Hürden sind recht groß und leider prüft die Bundesbank keine Einnahme-Überschuss-Rechner (mehr), hier fallen so auch umsatzstarke Freiberufler heraus. Ein weiterer möglicher Weg ist das Ratingverfahren CrefoZert von der Creditreform. Das Ratingverfahren ist nicht minder anspruchsvoll und garantiert eine entsprechende Reputation, auch durch die Kommunikation der Creditreform selbst.

An dieser Stelle strategisch zu handeln und sich mit dem Thema regelmäßig zu befassen, ist aus meiner Beratungspraxis heraus ausschließlich zu empfehlen. Manchmal fällt einem diese Problematik erst dann auf, wenn ein Lieferant die Konditionen „anpasst“ oder von der Bank ein NEIN zu neuen Kreditlinie kommt.

Lesen und erfahren Sie mehr zu Rating, Bonität und Kommunikation mit den Finanzmärkten:

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Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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