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Inhalt, ich möchte gern echten Inhalt – Checkliste Inhalt produzieren

Kommunikation, Inhalt, Marketing

Geschwafel, Gelabere, Geschwätz, Gesülze, Schrott reden, Phrasen dreschen oder Worthülsen spucken… es gibt noch weitere umgangssprachliche Formulierungen für die Geringschätzung von Aussagen, die so manchem Mund entspringen. Wie lange sind Sie bereit, sich an einem Gespräch zu beteiligen, wenn Sie merken, dass dieses Gespräch nutzloses Geschwätz ist? Woran erkennen Sie Gesülze im Kommunikationsalltag? Wie vermeiden Sie es selbst ins Labern zu kommen? Wenn wir schon an allen Ecken und Enden über Einsparung nachdenken, dann bitte auch über die Einsparung von Zeit, in dem man Kommunikation, mindestens die eigene, rigoros von Schwulst und Schwafelein befreit. Die Checkliste echten Inhalt produzieren, kann helfen sich dazu zu befleißigen.

Hier einige Gedanken und Fragen, die Ihnen helfen können, echten Inhalt von nutzlosen Aussagen zu unterscheiden:

Natürlich ist es richtig, dass der Inhalt nur zu wenigen Prozent zur Glaubhaftigkeit einer Aussage beiträgt, aber es sind die Inhalte dieser Welt, die uns voranbringen. Sven Lehmann

  • Grundlage jeden Erkennens von „hier läuft etwas falsch“ ist die Antwort auf die Frage: Was ist das Ziel der Kommunikation oder eben des Gespräches?
    • Ein Werbeanruf ist eben ein Werbeanruf, je eher Sie das erkennen, umso schneller können Sie auflegen. Wie das leicht geht, dazu hier mehr.
    • Wenn es um eine Besprechung oder ein Treffen im Unternehmensalltag geht, dann ist das Ziel häufig schon vorher definiert. Hier lassen sich Abweichungen rasch erkennen. Sollte das Ziel desr Zusammenkunft noch nicht klar sein, dann ist es effizient, dieses unmittelbar vor dem Beginn der Kommunikation zu klären.
    • Auch im privaten Gespräch kann es hin und wieder nützlich sein, sich klar zu machen, warum man eben jetzt hier zusammen sitzt und redet.
  • Unklare Ziele und mangelnde Struktur erkennen Sie häufig daran, dass viele Füllworte, Wiederholungen oder Schlagworte benutzt werden, die bei genauer Betrachtung keinen Nutzen für die Aussage oder besser für den Inhalt haben.
    • Bitten Sie Ihren Gegenüber im Gespräch doch einfach Sie auf füllenden Inhalt aufmerksam zu machen, das ist oft die schnellste Methode sich dieser Worte bewusst zu werden.
    • Nutzen Sie dann zum Abstellen dieses Füllwortes die Mücken-Technik
  • Fragen bewirken wahre Wunder bei der Entwaffnung von Phrasen-Dreschern.
    • Sehr effizient ist z. B. die geschlossene Frage: Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie das Wort „x“ in den letzten Minuten mindestens zehn mal wiederholt haben?
    • Es kann nichts schaden in Gesprächen, die Ihnen nicht zielgeführt erscheinen, das Ziel einfach noch einmal zu hinterfragen: Warum sind wir heute hier (im Gespräch)?
    • Nutzen Sie offene und geschlossene Fragen und weitere Fragetechniken, um Gespräche (ihrem Ziel) zu führen.
  • Es ist oft nicht ganz leicht oder einfach ein einmal begonnenes Gespräch einfach zu beenden, weil man den Eindruck hat, dass es unnütz ist. Wenn man aber (noch) keine gemeinsame Wellenlänge gefunden hat, ist es für beide Partner auf jeden besser die jeweilige Zeit des anderen zu sparen!
    • Lebenszeit ist wertvoll – machen Sie sich und Ihrem Gegenüber das zum entsprechenden Zeitpunkt klar.

Eine der wichtigsten Methoden Sinnvolles zu sagen, besteht darin vorher nachzudenken oder eben nachgedacht zu haben, und sich dann erst zu äußern. Leider ist das in einer Zeit medialer „Live-Ströme überquellenden Geschwafels“ nicht immer so leicht, nichts zu sagen, weil man dazu eigentlich auch nichts sagen möchte!

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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09.07.2012 - Artikel, Kommunikation - Kommentare per Feed RSS 2.0 - Kommentar schreiben -

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