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Eigenverantwortung

Marketing, Beratung, Eigenverantwortung, Spiegel

Unzählige Faktoren führen dazu, dass man erfolgreich ein Unternehmen gründet. Eine Grundlage für eine Menge dieser Faktoren ist das Prinzip Eigenverantwortung. Keinesfalls soll dem saloppen Spruch „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“ gehuldigt werden. Soziale Verantwortung ist ein wesentlicher Aspekt von Eigenverantwortung. Doch scheint es mit angebracht, auf die Tatsache, dass eben die meisten Unternehmer oder Existenzgründer nur mit dem Prinzip der Eigenverantwortlichkeit ihr Unternehmen betreiben können, hinzuweisen. Verantwortung zu tragen, heißt in erster Linie die daraus erwachsenden Konsequenzen zu tragen. Eigenverantwortlich zu leben, würde nachhaltig auf den gewünschten Erfolg auch als Unternehmer wirken.

Wie schwer ist es, eigenverantwortlich zu leben und zu arbeiten? In einer komplexen Umwelt nicht immer ganz leicht und auch mit unliebsamen Konsequenzen verbunden. Kann ein einzelner wohl kaum alle Konsequenzen seines Tuns oder Lassens absehen. Schließlich gibt es nicht umsonst die zwei sehr unterschiedlichen Begrifflichkeiten „unvorhersehbar“ und „unvorhergesehen“.

In Deutschland gibt es kaum mehr als fünf Prozent Selbständige oder Unternehmer, bezogen auf die Menschen, die als erwerbsfähig gelten. Eine Tatsache, die erstaunt angesichts der Ergebnisse einer aktuellen Studie der GfK, nach der jeder vierte (das wären 25 Prozent) gern sein eigener Chef sein möchte. Setzt man diese beiden Zahlen ins Verhältnis, so hätten wir fünf mal mehr Potenzial an motivierten Unternehmern, als derzeit wirklich unterwegs sind.

Die Gründe gegen die Selbständigkeit

Die GfK-Umfrage bezeichnet als wesentliche Gründe, die aus Sicht der Befragten gegen die Unternehmensgründung stehen:

  1. fehlendes Startkapital und
  2. eine weit verbreitete Angst vor dem Scheitern.

Überaus interessant, hätte ich doch in erster Linie das Fehlen von wirklich guten Ideen und daraus entwickelten Innovationen als Hauptgrund gegen die Existenzgründung vermutet. Schließlich ist die Strategie Verdrängungswettbewerb eine der kostenintensiven Formen der Unternehmensgründung.

Gründer verlassen die Oberfläche

Ich teile die Meinung, die von vielen beobachtet wird: Oft ist Oberflächlichkeit das einzige was zählt. Flache, fragmentarische Faktensammlungen ähnlich der Listen von Schlagzeilen oder dem dümmlichen Auswendiglernen von Wissen oder Gedichten, die eben kaum dazu animieren nachzudenken oder in die Tiefe zu gehen. Hinter der nächsten Ecke lauert ja schon die nächste Sensation, jedenfalls wenn man einigen Medien der heutigen Zeit Glauben schenkt.

Der Gründer der heutigen Zeit kann gar nicht an der Oberfläche bleiben! Selbst wenn er die zehnte Würstchenbude am Platz gründet, muss er sich fragen, was er gegenüber den anderen Mitbewerbern besseres zu bieten hat. Hintergründe, Beziehungen oder Neukombinationen von Fakten sind keine Struktur die vom Himmel fällt, sondern harte Arbeit, teilweise über Jahre.

Zwischen Hightech-Gründung und Scheinselbständigkeit

Das allgemeine Bild von Selbständigkeit kennt fast nur zwei Extreme. Auf der einen Seite Jahre intensiver Forschung und Ausgründung in selbständige Einheiten, auf der anderen Seite die Auslagerung von Personal aus verschiedentlichen Gründen.
Das immense Spektrum dazwischen fällt nicht selten zumindest durch die mediale Wahrnehmung. Doch gerade hier steckt eine Menge an Gründungspotenzial.

Zurück zu mehr Eigenverantwortung!

Und genau an der Stelle schließt sich der Kreis. Ist doch für das Interesse an der Welt, den Dingen oder was auch immer, aus denen sich die Ideen für neue Unternehmungen entwickeln können, schlichtweg jeder einzelne selbst verantwortlich! Kein lehrbares System (und nur das können wir in Schule und Ausbildung oder Studium lernen) wird die fertige Idee für ein neues Unternehmen bieten können. Selbst ist der Mann oder die Frau!

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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