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Gesundheitsbericht – so stets mit den Deutschen

Das Robert Koch-Institut hat den Gesundheitsbericht 2006 vorgelegt. Gesundheit – so stets um die Deutschen! Dabei steht erneut fest, dass die psychischen Störungen immer mehr zunehmen.

Hier die Zusammenfassung des Gesundheitsberichts:

  • Die Lebenserwartung in Deutschland liegt für Frauen bei 81,6 und für Männer bei 76 Jahren.
  • Jeder fünfte Deutsche schätzt seine Gesundheit als „sehr gut“ ein, nur etwa jeder hundertste als „sehr schlecht“.
  • Innerhalb eines Jahres durchleben 15 Prozent der Frauen und acht Prozent der Männer eine depressive Phase.
  • 11 000 Deutsche nehmen sich jedes Jahr das Leben, über 70 Prozent von ihnen sind Männer.
  • Die Zahl Demenzkranker liegt heute bei rund einer Million. Nach derzeitigen Schätzungen kann sie sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln.
  • Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann leidet unter chronischen Rückenschmerzen.
  • Während die Lungenkrebshäufigkeit bei Männern abnimmt, nimmt sie bei Frauen wegen eines gestiegenen Zigarettenkonsums zu.
  • Das Gebiss 12-jähriger Schulkinder ist mit durchschnittlich 1,2 von Karies befallenen Zähnen so gesund wie nie zuvor.
  • In Deutschland leben insgesamt 49 000 HIV-infizierte Menschen.
  • Der Krankenstand unter den Erwerbstätigen ist seit Mitte der 1990er Jahre deutlich gesunken und liegt in alten und neuen Bundesländern inzwischen auf annähernd gleichem Niveau.
  • Zwei Millionen Deutsche sind pflegebedürftig, die Mehrheit von ihnen wird zu Hause von meist weiblichen Familienangehörigen versorgt.
  • Etwa 70 Prozent aller Todesfälle werden durch Herz- Kreislauf-Erkrankungen und Krebsleiden verursacht.
  • Die Säuglingssterblichkeit in Deutschland gehört mit etwa vier Todesfällen pro 1 000 Lebendgeborenen zu den niedrigsten in der EU.

Grafik und die Zusammenfassung: Robert Koch-Institut (Hrsg) 2006. Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Robert Koch-Institut,Berlin

Psychische Erkrankungen dagegen, die nach Daten des Bundes-
Gesundheitssurveys 1998 weit in der Allgemeinbevölkerung, vor
allem bei Frauen, verbreitet sind, spielen sowohl bei Arbeitsunfähigkeitsfällen wie Frühberentungen eine immer größere Rolle. Robert Koch-Institut

Fazit

Die Lebenserwartung steigt, das ist grundsätzlich gut – damit steigt aber auch die Häufigkeit des Auftretens von Demenzen und anderen altersbedingten Störungen. Die Zunahme der psychischen Erkrankungen halte ich für besonders problematisch, da weder unserer Gesellschaft im Groben noch Unternehmen im Kleinen dies wirklich bewußt ist!

So ist es auf jeden Fall denkbar die psychischen Belastungen in vielen Bereichen der Arbeitswelt entweder mit geeigneten Maßnahmen zu reduzieren oder aber den Betroffenen Methoden an die Hand zu geben, die ihnen helfen besser mit diesen Belastungen umzugehen.

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Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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