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Regionenmarketing – Eilenburg, Architektur & Geschichte

Ein wenig „eingeklemmt“ zwischen der Saale weißer Strände und Elbe fristet das Muldental und die vereinte Mulde in der Aufmerksamkeit vieler eher ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie Mirko Seidel seinen Kursteilnehmern zu berichten weiß. Findet sich doch in diesem Flusstal nicht nur die eine wichtige Wiege Sachsens, sondern auch der älteste erwähnte Ort Sachsens und so mancher bedeutender Höhepunkt der Architektur. In der noch nicht gerade vom Massentourismus übervölkerten Kleinstadt Eilenburg waren die Architekturhöhepunkte der Baukunst- und Geschichtsinteressierten die Kirche St. Marien zu Berg vor Eilenburg, die Ilburg und das Zentrum der Stadt mit Rathaus sowie Nikolaikirche. Regionenmarketing – Eilenburg, Architektur & Geschichte als Tourismusattraktoren.

Acht Besucher der Marienkirche freuen sich darauf, dass Frau Krien, ehemalige Pfarrerin in St. Marien zu Berg vor Eilenburg, Einblick in die Kirche gewährt. Die Architektur- und Geschichtsinteressierten sind auf einer Tour von architektur-blicklicht.de. Burgen, Schlösser und Kirchen entlang der Mulde ist eigentlich eine Fahrradtour, die aufgrund des unbeständigen Wetters am letzten Samstag kurzerhand in eine Autotour verwandelt wurde.

Der Begeisterung für die alten Gemäuer macht das Wetter keinen Schatten. Im Gegenteil, selbst kleine Details werden genau unter die Lupe genommen und fotografiert.

Architektur und Geschichte als Attraktoren für Aufmerksamkeit

Im großen Spiel der Aufmerksamkeit ist es nicht ganz so leicht, als Kleinstadt zu punkten. Doch gerade hier den Blick für das Betrachtenswerte zu vermitteln, ist das Ziel der Tour.

Die Volkshochschule (VHS) Leipzig bietet den Rahmen für diesen Kurs und architektur-blicklicht.de organisiert die Architektur-Reise.

Der obligate Panoramablick über das Muldental ist in Eilenburg schon seit jeher nicht nur eindrucksvoll sondern auch voller Erkenntnisse.

Am Sorbenturm auf dem Burggelände kam am Samstag auch die Frage auf, ob er zugänglich ist. Natürlich ist er das, in den Sommermonaten ist der alte Turm immer Sonntags in den Nachmittagsstunden geöffnet!

Coaching, Vertrieb, Beratung, Sachsen, Leipzig, Personalentwicklung

Zur Vorbereitung auf die Tour gab es am Donnerstag in der VHS Leipzig noch eine Einführung in die architektonische und geschichtliche Materie.

Erfahren Sie mehr zum Thema Regionenmarketing:

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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2 Kommentare zu “Regionenmarketing – Eilenburg, Architektur & Geschichte”
  1. Mirko Seidel schreibt

    Professionelles Regionenmarketing übersieht allzuoft die kleinen, scheinbar unbedeutenden und vermeintlich unwichtigen Dinge vor der Haustür. Zu Unrecht, denn gerade die sind es, die eine Region ausmachen, unverwechselbar machen und damit interesant. Es braucht keine zweitausender Berggipfel, keine ausgedehnte barocke Schlossanlage und auch kein Haus mit einer Tafel, die auf Goethe verweist. Es reicht, in Nischwitz eines der prächtigsten barocken Herrensitze Sachsens zu haben, es reicht, in Canitz einen liebevoll angelegten Erlebnispark zu haben, es reicht, in Eilenburg einen grandiosen Blick von der Burg über Stadt und Muldetal genießen zu können. Und selbst das kleine Männlein auf dem Markt weckt großes Interesse. Mann muss nur mit Stolz zeigen, was man hat.

  2. Sven Lehmann schreibt

    Das Engagement diesbezüglich ist schon da. Zahlreiche Vereine in Eilenburg kümmern sich um das Zeigen von kleinen und großen Besonderheiten oder sogar Einmaligkeiten. So ist das Museum der Stadt durchaus glücklich z. B. das letzte schriftliche Zeugnis von J. S. Bach im Fundus zu haben. Aber wie so oft, hat es mit Wahrnehmung zu tun und der gewichtigen „Fehlmeinung“ – ACH, kenne ich doch schon!

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