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Kunden gewinnen in der Praxis

Nimm einen vermeintlichen Nachteil und wandele ihn in einen Vorteil um! Wie Sie Nutzen aus scheinbar lästigen Umständen ziehen können. Erkennen Sie, wo der Vorteil für alle Beteiligten liegt. Ein Sprichwort aus China sagt sinngemäß, wer nicht lächeln kann, soll keinen Laden aufmachen. Wie Recht die Chinesen doch haben.

Wer in Leipzig einen Parkplatz braucht, wird meist fündig, wenn er dafür bezahlen will. Allein dieser fromme Wunsch genügt noch nicht zum ersehnten Autostellplatz. Das Kramen nach Münzen beginnt und oft passen diese nicht zur gewünschten Stellzeit.
Was tun? Ganz einfach: Münzen wechseln – ein alltäglicher Vorgang. Nun ja, vielleicht bei einer Bank, aber auf dem Parkautomaten steht, daß er kein Wechselgeld gibt. Der Unternehmer sucht natürlich nach einer Problemlösung – ein schmuckes kleines Geschäft ist in Sichtweite. Was jetzt folgt, ist wörtlich zitierte Rede mit der Beschreibung der Körpersprache und persönlicher Eindrücke. Die Szene spielte sich vor 14 Tagen in der Nähe der Thomaskirche in Leipzig ab.

Situation in einem Einzelhandelsgeschäft, das sich mit dem Genuss beschäftigt

„Guten Tag, können Sie mir einen Euro in zwei 50 Cent-Stücke wechseln?“ Die Gesichtsentgleisung bei meinem Gegenüber war nicht zu übersehen. „Ähm, ja, na, wenn ich noch welche in der Kasse habe!“ Mit einem schweren Ruck bewegt sich die Person zur Kasse. Ich komme mir vor, als hätte ich etwas Verbotenes gefragt, ich erkannte auch den Grund. Der Blick meines Gegenübers war schon ins Strafende übergegangen. „Ich habe nämlich nie viele 50 Cent-Stücke, die sind schon nach 11.00 Uhr in meiner Kasse alle! Ich bin ja auch hier keine Wechselstube!“
Es folgt das typische Kassenklingeln und ich fühle mich, als hätte ich den Ladenbesitzer aufgefordert, er solle mir den Inhalt seiner Kasse überlassen. Ich lege verdutzt meinen Euro auf die Theke und zwei 50 Cent-Stücke wandern in meine Hand.
Ich sage höflich: „Vielen Dank – einen schönen Tag noch“. Beim Rausgehen drehe ich mich um und bemerkte: „Sie sollten das für Ihr Marketing nutzen, wenn so viele Leute bei Ihnen um 50 Cent-Stücke bitten!“ Das Gesicht des Besitzers verfinstere sich. „Nein, ich werde in Zukunft Gebühren dafür verlangen!“ war seine Antwort. Darauf wollte ich nichts mehr sagen und ging. Drei Dinge sind vielleicht noch wichtig, ich bin gelegentlich Kunde in diesem Laden, der Parkautomat steht ca. fünf Meter weit vom Eingang weg und der Laden war leer.

Erstaunlich Kurzsichtig

Mir wollte das nicht in den Kopf. Erstens hat der Ladenbesitzer einen Kunden verloren. Nun ja, sicher war mein Umsatz nicht sehr viel bisher, aber wer weiß schon, was in Zukunft gewesen wäre. Zweitens erkennt der Unternehmer in diesem Laden seine Chancen nicht. Da kommen täglich Leute in sein Geschäft und haben ein Problem, ein kleines zugegeben, aber eben ein Problem. Er könnte es lösen, will es aber nicht. Dazu kommt noch, daß ihn das ärgert. Das hat mich angeregt, eine Werbeidee für diesen Laden zu entwickeln, vielleicht liest der Besitzer es ja und setzt es um!

Ein Schild mit der Aufschrift „Hier 50 Cent-Stücke!“

Was würde ich an seiner Stelle also tun? Ich würde immer einen ganzen Sack voll 50 Cent-Stücke da haben! Ich würde ein Schild ins Schaufenster hängen mit der Aufschrift:
„Kommen Sie bitte rein, wir wechseln auch Ihr Parkgeld!“ oder etwas Ähnliches. Man könnte jedem, der nach Kleingeld fragt, bitten anderen zu sagen, daß es hier Kleingeld gibt. Man könnte eine Werbekarte für den Laden haben, auf der genau diese Problemlösung auf witzige und seriöse Art dargestellt wird!

Werbeidee

Stellen Sie es sich vor: Viele Menschen erfahren von einem Laden, der nebenbei ein kleines Problem löst! Würden Sie die Werbung des Ladens achtlos wegwerfen, wenn Sie gerade freundlich mit Kleingeld versorgt wurden? Sicherlich nicht!
Stellen Sie sich weiterhin vor: Auf der Werbekarte steht ein flotter Spruch in folgender Art: Wenn Sie neben Geldwechseln weitere Vorteile genießen wollen, besuchen Sie uns doch wieder oder stöbern Sie auf unserer Webseite. Es gibt so viele Möglichkeiten und der Ladenbesitzer müsste nichts weiter tun als einen Sack voll 50 Cent-Münzen da haben und mit einem Lächeln die Leute bitten, sich sein Angebot anzuschauen, denn Gutes genießen, das will doch sicher jeder! Service muß wirklich nicht teuer sein.

Löse anderen ein kleines Problem, wenn Du kannst, und freu Dich über seine Verbundenheit. Sven Lehmann

Aktualisierung 15. September 2005

    Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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    33 Kommentare zu “Kunden gewinnen in der Praxis”
    1. Sven Lehmann schreibt

      Individual – Marketing

      Massenmarketing geht in Individual-Marketing über. Langfristig wird das Marketing der „alten Form“ an Bedeutung verlieren. Klassische Werbemedien, wie Fernsehen oder auch die Werbung in Printmedien, werden nicht verschwinden, aber ihr Einfluss wir…

    2. Sven Lehmann schreibt

      Individual – Marketing

      Massenmarketing geht in Individual-Marketing über. Langfristig wird das Marketing der „alten Form“ an Bedeutung verlieren. Klassische Werbemedien, wie Fernsehen oder auch die Werbung in Printmedien, werden nicht verschwinden, aber ihr Einfluss wir…

    3. Sven Lehmann schreibt

      Individual – Marketing

      Massenmarketing geht in Individual-Marketing über. Langfristig wird das Marketing der „alten Form“ an Bedeutung verlieren. Klassische Werbemedien, wie Fernsehen oder auch die Werbung in Printmedien, werden nicht verschwinden, aber ihr Einfluss wir…

    4. Sven Lehmann schreibt

      Marketing – Erfolg hat Persönlichkeit

      Marketing-Spezialisten und Experten in Kommunikation fragen sich: Wie können wir Kunden begeistern? Wie schaffen wir Kundenbindungen? Wie halten wir den Kunden bei uns? Wie nimmt uns der Kunde wahr? Im Geschäftsalltag ringen wir um jeden Kunden, präsen…

    5. Sven Lehmann schreibt

      Marketing – Erfolg hat Persönlichkeit

      Marketing-Spezialisten und Experten in Kommunikation fragen sich: Wie können wir Kunden begeistern? Wie schaffen wir Kundenbindungen? Wie halten wir den Kunden bei uns? Wie nimmt uns der Kunde wahr? Im Geschäftsalltag ringen wir um jeden Kunden, präsen…

    6. Sven Lehmann schreibt

      Marketing – Erfolg hat Persönlichkeit

      Marketing-Spezialisten und Experten in Kommunikation fragen sich: Wie können wir Kunden begeistern? Wie schaffen wir Kundenbindungen? Wie halten wir den Kunden bei uns? Wie nimmt uns der Kunde wahr? Im Geschäftsalltag ringen wir um jeden Kunden, präsen…

    7. Sven Lehmann schreibt

      Kunde in der Service – Wüste sein kann Spaß machen!

      Ich habe gerade einen Beitrag zum Thema Kundenservice und Kommunikation auf die „Stimme der freien Welt“ gelesen. Das Kundengespräch zu lesen ist für eine wahre Wonne für einen Verkäufer und Trainer!

    8. Sven Lehmann schreibt

      Kunde in der Service – Wüste sein kann Spaß machen!

      Ich habe gerade einen Beitrag zum Thema Kundenservice und Kommunikation auf die „Stimme der freien Welt“ gelesen. Das Kundengespräch zu lesen ist für eine wahre Wonne für einen Verkäufer und Trainer!

    9. Sven Lehmann schreibt

      Kunde in der Service – Wüste sein kann Spaß machen!

      Ich habe gerade einen Beitrag zum Thema Kundenservice und Kommunikation auf die „Stimme der freien Welt“ gelesen. Das Kundengespräch zu lesen ist für eine wahre Wonne für einen Verkäufer und Trainer!

    10. Niky Braun schreibt

      Einen wunderschönen guten Abend, ich bin gerade dabei ein kleines Unternehmen zu gründen und informiere mich im Vorab über viele Fragen die ich bzw. meine zukünftigen Kunden haben können. Dadurch bin ich auf Ihre Seite gekommen. Gerade der Artikel mit den 50Cent Stücken hat mich nicht nur gefesselt sondern sehr begeistert, wie einfach manch Lösung auf der Hand liegt.

      Mit freundlich Grüßen und viel Erfolg

      Niky Braun

    11. Niky Braun schreibt

      Einen wunderschönen guten Abend, ich bin gerade dabei ein kleines Unternehmen zu gründen und informiere mich im Vorab über viele Fragen die ich bzw. meine zukünftigen Kunden haben können. Dadurch bin ich auf Ihre Seite gekommen. Gerade der Artikel mit den 50Cent Stücken hat mich nicht nur gefesselt sondern sehr begeistert, wie einfach manch Lösung auf der Hand liegt.

      Mit freundlich Grüßen und viel Erfolg

      Niky Braun

    12. Niky Braun schreibt

      Einen wunderschönen guten Abend, ich bin gerade dabei ein kleines Unternehmen zu gründen und informiere mich im Vorab über viele Fragen die ich bzw. meine zukünftigen Kunden haben können. Dadurch bin ich auf Ihre Seite gekommen. Gerade der Artikel mit den 50Cent Stücken hat mich nicht nur gefesselt sondern sehr begeistert, wie einfach manch Lösung auf der Hand liegt.

      Mit freundlich Grüßen und viel Erfolg

      Niky Braun

    13. Sven Lehmann schreibt

      Hallo und guten Abend!

      Vielen Dank für Ihren Kommentar! Ja, es ist oft sehr erstaunlich, wie sehr wir als Betroffene nicht über unseren Tellerrand schauen können. Das verblüfft mich immer wieder!

      Ich wünsche Ihnen Viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer Unternehmens-Idee.

      Leider passiert das in der heutigen Zeit viel zu selten!

    14. Sven Lehmann schreibt

      Hallo und guten Abend!

      Vielen Dank für Ihren Kommentar! Ja, es ist oft sehr erstaunlich, wie sehr wir als Betroffene nicht über unseren Tellerrand schauen können. Das verblüfft mich immer wieder!

      Ich wünsche Ihnen Viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer Unternehmens-Idee.

      Leider passiert das in der heutigen Zeit viel zu selten!

    15. Sven Lehmann schreibt

      Hallo und guten Abend!

      Vielen Dank für Ihren Kommentar! Ja, es ist oft sehr erstaunlich, wie sehr wir als Betroffene nicht über unseren Tellerrand schauen können. Das verblüfft mich immer wieder!

      Ich wünsche Ihnen Viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer Unternehmens-Idee.

      Leider passiert das in der heutigen Zeit viel zu selten!

    16. einfach persoenlich Weblog schreibt

      Business Blog-Karneval: Blogger & Experten schreiben Wissens-Dossier zur Selbständigkeit

      Auch Blogger & Nicht-Jecken feiern Karneval, Blogger-Karneval. Ein närrisches Treiben zum Nutzen aller Selbstständigen verspricht der mit großer Resonanz angekündigte Business-Blog-Karneval zum Thema Akquise: Kunden und Auftr&…

    17. einfach persoenlich Weblog schreibt

      Business Blog-Karneval: Blogger & Experten schreiben Wissens-Dossier zur Selbständigkeit

      Auch Blogger & Nicht-Jecken feiern Karneval, Blogger-Karneval. Ein närrisches Treiben zum Nutzen aller Selbstständigen verspricht der mit großer Resonanz angekündigte Business-Blog-Karneval zum Thema Akquise: Kunden und Auftr&…

    18. einfach persoenlich Weblog schreibt

      Business Blog-Karneval: Blogger & Experten schreiben Wissens-Dossier zur Selbständigkeit

      Auch Blogger & Nicht-Jecken feiern Karneval, Blogger-Karneval. Ein närrisches Treiben zum Nutzen aller Selbstständigen verspricht der mit großer Resonanz angekündigte Business-Blog-Karneval zum Thema Akquise: Kunden und Auftr&…

    19. Sven Lehmann schreibt

      Wer hätte das gedacht, so kann man auch Beiträge, die etwas älter sind, nützlich bündeln … Business-Blog-Carnival, Feiern für den Erfolg!

    20. Sven Lehmann schreibt

      Wer hätte das gedacht, so kann man auch Beiträge, die etwas älter sind, nützlich bündeln … Business-Blog-Carnival, Feiern für den Erfolg!

    21. Sven Lehmann schreibt

      Wer hätte das gedacht, so kann man auch Beiträge, die etwas älter sind, nützlich bündeln … Business-Blog-Carnival, Feiern für den Erfolg!

    22. Rolf Carpentier schreibt

      „Mir wollte das nicht in den Kopf. Erstens hat der Ladenbesitzer einen Kunden verloren. Nun ja, sicher war mein Umsatz nicht sehr viel bisher, aber wer weiß schon, was in Zukunft gewesen wäre. Zweitens erkennt der Unternehmer in diesem Laden seine Chancen nicht. Da kommen täglich Leute in sein Geschäft und haben ein Problem, ein kleines zugegeben, aber eben ein Problem. Er könnte es lösen, will es aber nicht. Dazu kommt noch, daß ihn das ärgert. Das hat mich angeregt, eine Werbeidee für diesen Laden zu entwickeln, …“(!)

      Man könnte meinen, der Clou wäre doch, eine umsetzbare Idee zu finden, die gefundene Werbeidee dem Ladeninhaber angemessen zu verkaufen, es ihm vielleicht auch mundgerecht zu servieren.

      Ich glaube, der angedachte Erfolg könnte ausbleiben, wenn sich nicht auch der Verkäufertyp ändert.

      Jetzt könnte man meinen, der Clou wäre doch nun, eine umsetzbare Idee zu finden, den Ladeninhaber zu eine passende Schulung zu bewegen. Wäre schon das zweite Geschäft.

      Da wird es schwierig, seinem Mitmenschen – dem Verkäufer oder Ladeninhaber – unvermittelt (!) zu sagen, Du bist nicht gut genug, oder Du hast viel mehr drauf, so lange der Kopf solche Aussagen blockiert, denn:

      Zitat von Sven Lehmann:

      „Probleme entstehen im Kopf. Deren Lösung aber auch!“ (vielleicht richtiger: Probleme entstehen m e i s t im Kopf. Deren Lösung d a n n aber auch!)

      Man muß es selbst wollen. Sonst wird kein Schuh draus.

    23. Rolf Carpentier schreibt

      „Mir wollte das nicht in den Kopf. Erstens hat der Ladenbesitzer einen Kunden verloren. Nun ja, sicher war mein Umsatz nicht sehr viel bisher, aber wer weiß schon, was in Zukunft gewesen wäre. Zweitens erkennt der Unternehmer in diesem Laden seine Chancen nicht. Da kommen täglich Leute in sein Geschäft und haben ein Problem, ein kleines zugegeben, aber eben ein Problem. Er könnte es lösen, will es aber nicht. Dazu kommt noch, daß ihn das ärgert. Das hat mich angeregt, eine Werbeidee für diesen Laden zu entwickeln, …“(!)

      Man könnte meinen, der Clou wäre doch, eine umsetzbare Idee zu finden, die gefundene Werbeidee dem Ladeninhaber angemessen zu verkaufen, es ihm vielleicht auch mundgerecht zu servieren.

      Ich glaube, der angedachte Erfolg könnte ausbleiben, wenn sich nicht auch der Verkäufertyp ändert.

      Jetzt könnte man meinen, der Clou wäre doch nun, eine umsetzbare Idee zu finden, den Ladeninhaber zu eine passende Schulung zu bewegen. Wäre schon das zweite Geschäft.

      Da wird es schwierig, seinem Mitmenschen – dem Verkäufer oder Ladeninhaber – unvermittelt (!) zu sagen, Du bist nicht gut genug, oder Du hast viel mehr drauf, so lange der Kopf solche Aussagen blockiert, denn:

      Zitat von Sven Lehmann:

      „Probleme entstehen im Kopf. Deren Lösung aber auch!“ (vielleicht richtiger: Probleme entstehen m e i s t im Kopf. Deren Lösung d a n n aber auch!)

      Man muß es selbst wollen. Sonst wird kein Schuh draus.

    24. Rolf Carpentier schreibt

      „Mir wollte das nicht in den Kopf. Erstens hat der Ladenbesitzer einen Kunden verloren. Nun ja, sicher war mein Umsatz nicht sehr viel bisher, aber wer weiß schon, was in Zukunft gewesen wäre. Zweitens erkennt der Unternehmer in diesem Laden seine Chancen nicht. Da kommen täglich Leute in sein Geschäft und haben ein Problem, ein kleines zugegeben, aber eben ein Problem. Er könnte es lösen, will es aber nicht. Dazu kommt noch, daß ihn das ärgert. Das hat mich angeregt, eine Werbeidee für diesen Laden zu entwickeln, …“(!)

      Man könnte meinen, der Clou wäre doch, eine umsetzbare Idee zu finden, die gefundene Werbeidee dem Ladeninhaber angemessen zu verkaufen, es ihm vielleicht auch mundgerecht zu servieren.

      Ich glaube, der angedachte Erfolg könnte ausbleiben, wenn sich nicht auch der Verkäufertyp ändert.

      Jetzt könnte man meinen, der Clou wäre doch nun, eine umsetzbare Idee zu finden, den Ladeninhaber zu eine passende Schulung zu bewegen. Wäre schon das zweite Geschäft.

      Da wird es schwierig, seinem Mitmenschen – dem Verkäufer oder Ladeninhaber – unvermittelt (!) zu sagen, Du bist nicht gut genug, oder Du hast viel mehr drauf, so lange der Kopf solche Aussagen blockiert, denn:

      Zitat von Sven Lehmann:

      „Probleme entstehen im Kopf. Deren Lösung aber auch!“ (vielleicht richtiger: Probleme entstehen m e i s t im Kopf. Deren Lösung d a n n aber auch!)

      Man muß es selbst wollen. Sonst wird kein Schuh draus.

    25. Harald schreibt

      Auch meine Seite behandelt solche Service Themen. Werde es mal verlinken, sowas darf ich meinen Usern nicht vorenthalten.

      Köstlich und vorallem richtig, der Beitrag.

      Die Chanchenverwertung mit minimalstem Einsatz und guten Erfolgschanchen scheint nicht so im Trend zu liegen.

    26. Harald schreibt

      Auch meine Seite behandelt solche Service Themen. Werde es mal verlinken, sowas darf ich meinen Usern nicht vorenthalten.

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      Die Chanchenverwertung mit minimalstem Einsatz und guten Erfolgschanchen scheint nicht so im Trend zu liegen.

    27. Harald schreibt

      Auch meine Seite behandelt solche Service Themen. Werde es mal verlinken, sowas darf ich meinen Usern nicht vorenthalten.

      Köstlich und vorallem richtig, der Beitrag.

      Die Chanchenverwertung mit minimalstem Einsatz und guten Erfolgschanchen scheint nicht so im Trend zu liegen.

    28. Seth Unterlechner schreibt

      Hallo zusammen

      Dieser Artikel ist etwas schief – in der Tat. Es macht aus dem Genusswarenhändler ein anscheinend nicht Geschäftstüchtiger. Was hat das Geldwechseln mit dem eigenen Geschäft zu tun? Es wird behauptet, dass der, der das Geldproblem hat, anscheinend das Potential hat, auch allfälliger Kunde zu werden. Es sind zu viele Variablen in der Gleichung. Der mit dem Geldproblem will sofort sein Geldproblem gelöst sehen, wird sich aber nie daran erinnern, wer Ihm aus dieser Lage geholfen hat. Nach diesem Denkmuster funktioniert unsere Welt schon lange nicht mehr. Schöne Worte, leider aber ohne Substanz. Oder kann mir jemand erklären, weshalb heute nur noch Aufträge gegen ABGEBOT (beispielsweise Online-Auktionen „wer macht mir etwas am billigsten“) vergeben werden?
      Greez – Seth

    29. Seth Unterlechner schreibt

      Hallo zusammen

      Dieser Artikel ist etwas schief – in der Tat. Es macht aus dem Genusswarenhändler ein anscheinend nicht Geschäftstüchtiger. Was hat das Geldwechseln mit dem eigenen Geschäft zu tun? Es wird behauptet, dass der, der das Geldproblem hat, anscheinend das Potential hat, auch allfälliger Kunde zu werden. Es sind zu viele Variablen in der Gleichung. Der mit dem Geldproblem will sofort sein Geldproblem gelöst sehen, wird sich aber nie daran erinnern, wer Ihm aus dieser Lage geholfen hat. Nach diesem Denkmuster funktioniert unsere Welt schon lange nicht mehr. Schöne Worte, leider aber ohne Substanz. Oder kann mir jemand erklären, weshalb heute nur noch Aufträge gegen ABGEBOT (beispielsweise Online-Auktionen „wer macht mir etwas am billigsten“) vergeben werden?
      Greez – Seth

    30. Seth Unterlechner schreibt

      Hallo zusammen

      Dieser Artikel ist etwas schief – in der Tat. Es macht aus dem Genusswarenhändler ein anscheinend nicht Geschäftstüchtiger. Was hat das Geldwechseln mit dem eigenen Geschäft zu tun? Es wird behauptet, dass der, der das Geldproblem hat, anscheinend das Potential hat, auch allfälliger Kunde zu werden. Es sind zu viele Variablen in der Gleichung. Der mit dem Geldproblem will sofort sein Geldproblem gelöst sehen, wird sich aber nie daran erinnern, wer Ihm aus dieser Lage geholfen hat. Nach diesem Denkmuster funktioniert unsere Welt schon lange nicht mehr. Schöne Worte, leider aber ohne Substanz. Oder kann mir jemand erklären, weshalb heute nur noch Aufträge gegen ABGEBOT (beispielsweise Online-Auktionen „wer macht mir etwas am billigsten“) vergeben werden?
      Greez – Seth

    31. Sven Lehmann schreibt

      Hallo und guten Tag Herr Unterlechner, willkommen auf den Streuvelusten.

      Ja, es sind viele Variablen in dieser Gleichung, das steht außer Frage. Es kann sein, dass ein Mensch, der den Laden aus dem Grund des Kleingeldwechselns betritt, nie wieder kommt. Es kann genauso gut sein, dass er aus der Region kommt und den Laden und seine Besitzerin in guter Erinnerung behält. Ich glaube schon, dass eine solche Wahrnehmung die Wahrscheinlichkeit erhöht, auch einen Kunden zu generieren. Das für mich wichtigste daran: Wenn ich schon ein Ladengeschäft betreibe, dann habe ich auch Kleingeld, es kostet mich gar nichts Fragende mal zwei oder fünf Euro zu wechseln. Etwas anderes wäre es, wenn mein Laden voll wäre und ich keine Zeit hätte zu Kasse zu gehen. Für mich sind meine Worte nicht schön, sondern sie bedeuten Service und zwar in seiner klaren Form, einfach mal jemanden etwas gutes Tun, auch ohne die Garantie, dass dieser nun gleich ein umsatzstarker Kunde wird. Ich sehe auch nicht, dass Aufträge heute nur noch, wie Sie schreiben, nach dem „Wer macht es am billigsten“ vergeben werden.

    32. Sven Lehmann schreibt

      Hallo und guten Tag Herr Unterlechner, willkommen auf den Streuvelusten.

      Ja, es sind viele Variablen in dieser Gleichung, das steht außer Frage. Es kann sein, dass ein Mensch, der den Laden aus dem Grund des Kleingeldwechselns betritt, nie wieder kommt. Es kann genauso gut sein, dass er aus der Region kommt und den Laden und seine Besitzerin in guter Erinnerung behält. Ich glaube schon, dass eine solche Wahrnehmung die Wahrscheinlichkeit erhöht, auch einen Kunden zu generieren. Das für mich wichtigste daran: Wenn ich schon ein Ladengeschäft betreibe, dann habe ich auch Kleingeld, es kostet mich gar nichts Fragende mal zwei oder fünf Euro zu wechseln. Etwas anderes wäre es, wenn mein Laden voll wäre und ich keine Zeit hätte zu Kasse zu gehen. Für mich sind meine Worte nicht schön, sondern sie bedeuten Service und zwar in seiner klaren Form, einfach mal jemanden etwas gutes Tun, auch ohne die Garantie, dass dieser nun gleich ein umsatzstarker Kunde wird. Ich sehe auch nicht, dass Aufträge heute nur noch, wie Sie schreiben, nach dem „Wer macht es am billigsten“ vergeben werden.

    33. Sven Lehmann schreibt

      Hallo und guten Tag Herr Unterlechner, willkommen auf den Streuvelusten.

      Ja, es sind viele Variablen in dieser Gleichung, das steht außer Frage. Es kann sein, dass ein Mensch, der den Laden aus dem Grund des Kleingeldwechselns betritt, nie wieder kommt. Es kann genauso gut sein, dass er aus der Region kommt und den Laden und seine Besitzerin in guter Erinnerung behält. Ich glaube schon, dass eine solche Wahrnehmung die Wahrscheinlichkeit erhöht, auch einen Kunden zu generieren. Das für mich wichtigste daran: Wenn ich schon ein Ladengeschäft betreibe, dann habe ich auch Kleingeld, es kostet mich gar nichts Fragende mal zwei oder fünf Euro zu wechseln. Etwas anderes wäre es, wenn mein Laden voll wäre und ich keine Zeit hätte zu Kasse zu gehen. Für mich sind meine Worte nicht schön, sondern sie bedeuten Service und zwar in seiner klaren Form, einfach mal jemanden etwas gutes Tun, auch ohne die Garantie, dass dieser nun gleich ein umsatzstarker Kunde wird. Ich sehe auch nicht, dass Aufträge heute nur noch, wie Sie schreiben, nach dem „Wer macht es am billigsten“ vergeben werden.

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