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Lesefreundlichkeit und Weißraum – Kommunikations-Erfolg!

Lesefreundlichkeit und Weißraum sichert den Kommunikations-Erfolg! Gute Designer wussten das schon immer: entscheidend für eine gelungene Wahrnehmung von Texten ist nicht nur die Größe des Textes, sondern auch der Buchstabenabstand! Was für ein gelungenes Textbild gilt, trifft auch für andere Bereiche der Kommunikation und Wahrnehmung zu! Weißraum und Abstand sind entscheidend, wenn um die verlustfreie Wahrnehmung geht! Schauen Sie sich einfach um, Sie werden feststellen, dass diese Erkenntnis noch nicht bei allen Experten der Kommunikation angekommen ist.

Wovon hängt es ab, ob ein Text lesefreundlich ist oder nicht? Klare Antwort: vor allem vom ausreichenden Abstand zwischen den Buchstaben! Das jedenfalls wollen nun Gehirnforscher der New York University herausgefunden haben. Erst wenn der Raum zwischen Buchstaben einen Mindestwert überschritten hat, der als „kritischer Abstand“ bezeichnet wird, kann das Gehirn ohne Mühe lesen. Näher zusammengedrängte Buchstaben können hingegen nur schwer entschlüsselt werden.

Weißraum oder Zwischenraum auch in allen anderen Bereichen der Wahrnehmung und Kommunikation wichtig!

Was fürs Lesen gilt, lässt sich überall im Alltag der Kommunikation und Wahrnehmung beobachten: beim Erfassen von Werbeplakaten, auf der Suche nach Artikeln am Flohmarkt oder für das Ordnungsgefühl in den eigenen vier Wänden ist das Auge auf Zwischenräume angewiesen. Obwohl dies offensichtlich scheint, hat sich die Ansicht noch kaum durchgesetzt: viele agieren nach der festgefahrenen Meinung, die Sichtbarkeit hänge in erster Linie von der Größe ab! Dabei ist die Erkenntnis nicht neu, ein altbekanntes Gesetz aus der Gestaltpsychologie „Figur und Grund“ und weitere so genannte Gestalt-Gesetze beachten diese Erkenntnis bereits seit vielen Jahrzehnten.

Doch warum ist das so?

Nun wurde erforscht, warum das nicht so ist. Damit ein Objekt erkannt wird, wird es vom Auge erfasst und in mehreren Bestandteilen analysiert, etwa nach Linien oder Ecken. Schwierig wird das, wenn der Hintergrund zuviel Ablenkung bietet: Bei großer Unordnung erhält das Gehirn zu viele Informationen, die alle miteinander kombiniert werden. In Folge fällt das Erkennen schwerer.

Einen Vogel am Himmel können wir mühelos beobachten, solange er nicht im Schwarm fliegt. Doch unsere visuelle Welt ist nicht geordnet, daher muss das Auge zuerst alles vom Hintergrund isolieren. Denis Pelli, Studienautor

Je weiter Objekte entfernt sind, desto größer muss ihr Abstand sein, um erkannt zu werden: Wer ein Buch aus größerer Distanz zu lesen versucht, sieht, dass die Buchstaben zusammenrücken und in der Menge verschwimmen. Wie groß der zum Lesen notwendige Zwischenraum genau ist, hängt auch vom Leser ab: Mit zunehmendem Alter und Übung kann ein Kind immer kleinere Abstände wahrnehmen und erhöht dadurch sein Lesetempo.

Fazit

Achten Sie bei der Wahl Ihrer Unternehmensschrift, bei Plakaten, bei jeder Art von Text, ja bei aller Visualisierung auf den Zwischenraum … !

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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