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Laufrad der geringen Marge – Innere Verarmung?

Marketing, Werte, Coaching, Beratung, Leitbildentwicklung

Es heißt, dass sich unsere Gesellschaft in Deutschland und womöglich darüber hinaus immer mehr in zwei grundlegende Teile „aufspaltet“. Auf der einen Seite die Armen, auf der anderen Seite die Reichen. Ich bin kein Soziologe und erlaube über diese Aussage kein Urteil. Mich interessiert, kann man auch Ursachen für mögliche Verarmung jeglicher Art im eigenen Handeln finden? Wenn das Geld eines Angestellten oder auch eines Unternehmers nicht ausreicht, sich persönlich weiterzuentwickeln, dann beginnt mindestens eine innere Verarmung. Wenn sich alles Tun nur noch um das Aufrechterhalten des Laufrades der geringen Marge dreht, gibt es meinst nur noch zwei Möglichkeiten: Das Laufrad fällt auseinander oder man selbst fällt aus dem Laufrad!

Was kann ich tun, um mich persönlich weiterzuentwickeln, auch oder gerade wenn ich (meine) keine Zeit dazu zu haben?

  1. Denken Sie über Ihre wirklich wichtigen Werte nach und schreiben Sie diese auf.
  2. Überlegen Sie wie diese Werte in Ihrem Alltag verwirklicht sein sollten.
  3. Leiten Sie daraus eine neue Bewertung von Prioritäten ab.
  4. Legen Sie eine Vorgehensweise fest, wann und wie, welche (neuen oder alten) Werte in Ihrem Leben Realität werden sollen.
  5. Beginnen Sie diesen Plan konsequent mit der Verwirklichung dieser Werte umzusetzen.
  6. Überprüfen Sie, gerade am Anfang, regelmäßig ob der neue Weg wirklich Ihr Weg ist.
  7. Lassen Sie mögliche Unsicherheiten in Ihrer Risikotoleranz zu.
  8. Machen Sie sich die Veränderungen in Ihrem Leben bewusst.
  9. Gehen Sie ruhig weiter.

Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, dass sie verdummen. Oscar Wilde

Bedenken Sie, dass auch der Weg das Ziel sein kann. In einem sehr wertvollen Gespräch der letzten Tage sagte mir mein Gesprächspartner „Der Zufall trifft den vorbereiteten Geist“.

Eine Lebens- und Unternehmereinstellung, die ich sehr gut verstehen und bestätigen kann. Wenn ich allerdings in meinem Laufrad nur die Geschwindigkeit erhöhe, dann werden Zufälle passieren, die ich gar nicht als Chancen wahrnehmen kann.

Der Zufall trifft den vorbereiteten Geist. Louis Pasteur, nach Wikipedia

Doch warum brauche ich überhaupt persönliche Entwicklung?

Es gibt ein geflügeltes Wort, man solle etwa aller sieben Jahre etwas Neues beginnen. Eine alte Weisheit spricht auch davon, seine Meisterschaft beizubehalten und sich trotzdem einen neuen Lehrvertrag zu suchen. Es gibt Menschen, die vor Lange( r )weile im „Mehr der Zeit“ scheinbar ertrinken und andere Menschen übersehen ständig die Schönheit des Augenblicks in dem sie nach eben einem solchen nächsten gieren. Alles kein Problem, solange der Mensch diese Situationen persönlich als erfüllend und so gewollt empfindet.

Wenn ich allerdings unter diesen „Zuständen“ leide, dann komme ich kaum an der unbequemen Frage: „Wie solle es (jetzt) weiter gehen?“ vorbei. Dann allerdings nicht dem „(Dauerbrennen) Laufradgeschwindigkeit erhöhen“ zu verfallen, ist schon eine Kunst für sich. In einer Gesellschaft in der scheinbar alles schneller gehen muss eine echte Herausforderung.

Zeit um über mich und das Laufrad nach-zu-denken

Bekannte Muster drängen immer wieder in Ver-wirklichung. Egal ob man damit heute wirklich noch erfolgreich ist. Das triff im Großen wie im Kleinen zu. Neues kann nur gelingen, wenn es attraktiv ist, sonst bedenken wir es kaum mit Aufmerksamkeit oder Energie. Achtsam und Aufmerksam durch die Welt zu gehen, zu fühlen, zu hören, zu sehen und zu denken ist anstrengend, aber der Lohn ist ein Leben, so wie ich es mir (jeder selbst) vorstelle. Wenn also das Laufrad schon ein wenig morsch ist und hier und da zu bröckeln anfängt, dann bitte – steigen Sie einmal mehr aus und überlegen sich: Ist es wirklich das, was ich (noch) will?

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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Ein Kommentar zu “Laufrad der geringen Marge – Innere Verarmung?”
  1. H. Brummer schreibt

    „Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist“
    Laut Wikipedia von Louis Pasteur!?

    „Was kann ich tun, um mich persönlich weiterzuentwickeln, auch oder gerade wenn ich (meine) keine Zeit dazu zu haben?“

    Entspannung ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg bzw. zum Gelingen! Brummer

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