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Burnout und innere Einstellungen

Neulich im sozialen Netzwerk stellte jemand die Frage, ob Burnout auch durch innere Einstellungen begünstigt werden kann. Um ehrlich zu sein, hatte ich die Frage fürs Erste gar nicht ernst genommen, doch sie war ernst gemeint. Mehr oder weniger ungläubig wurde meine Antwort zur Kenntnis genommen, dass jede Belastung natürlich auch durch die eigenen Einstellungen bedingt, befördert oder verringert werden kann.

Burnout – ist mehr als ein altes Phänomen mit neuem Anstrich, aus einer Vielzahl von Gründen verstärkt sich in einer Gesellschaft, die vorwiegend an der Oberfläche bleibt, die Belastung durch Sinnverlust. Welche Bedeutung chronische Überlastung heute hat, wird mittlerweile in Langzeitstudien versucht näher zu erforschen.

Auch meine Einstellung zu Burnout hat sich in den Jahren geändert. Weg von einem Modebegriff, um nicht Depression bescheinigt zu bekommen, hin zum strukturellen Problem der Leistungsorientierung.

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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10.07.2015 - Gedanken zu, Kurznachrichten - Kommentare per Feed RSS 2.0 - Kommentar schreiben -

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Ein Kommentar zu “Burnout und innere Einstellungen”
  1. Mirko Seidel schreibt

    Ich spreche mich auch dafür aus, Burnout und Depression voneinander zu trennen. Eine Depression muss noch kein Burnout sein, während ein Burnout immer mit einer Depression einhergeht, dazu kommen zahlreiche andere Symptome körperlicher und geistiger Erschöpfung. Eine Depression erlebt wohl (fast) jeder Mensch in seinem Leben, mehr oder minder schwer ausgeprägt, einmal oder mehrmals. Burnout ist aber weit mehr, als eine niedergedrückte Stimmung. Ich definiere inzwischen Burnout als weiteste Entfernung eines Menschen von sich selbst. Das strukturelle Problem liegt dabei nicht vordergründig auf der äußeren Struktur, viel mehr geht es bei dem Weg aus dem Burnout heraus um das Erkennen der inneren Lebens- und Sinn-Struktur.

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