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Personal Branding als Chance für die eigene Karriere

Wer sich heute bei der Stellensuche gegen die Konkurrenz behaupten möchte, muss mehr vorweisen, als nur ausgezeichnete fachliche Kompetenz. In vielen Berufen wird diese mittlerweile als selbstverständlich vorausgesetzt. Berufs- und Quereinsteiger haben es darum oft schwer, einen Einstieg in die Wunschkarriere zu finden. Wer es dennoch schaffen möchte, sollte sich stärker mit Personal Branding als Karrierebooster beschäftigen.

Was bedeutet Personal Branding? Der Begriff des Personal Branding macht seit einigen Jahren auch außerhalb der Medienbranche die Runde. Hierbei geht es vor allem darum, die eigene Person mit allen Kompetenzen und Fähigkeiten in Szene zu setzen und online zu präsentieren. Auf Jobbörsen wie Jobboerse-Direkt.de wird Jobsuchenden die Möglichkeit geboten, sich mit eigenem Profil den interessierten Unternehmen vorzustellen. Eine hervorragende Ergänzung zur Nutzung von Social Media Accounts und Businesswebsites. Das Gesamtbild der Onlinepräsenz, wie sie von Suchmaschinen dargestellt wird, ergibt die Eigenmarke des Bewerbers. Diese Art der medialen Selbstdarstellung ist heute aus der Karrierewelt nicht mehr wegzudenken und es ist längst nicht mehr die Ausnahme, sondern die unausgesprochene Regel, dass Unternehmen ihre Bewerber googlen oder bingen. Darum sollte neben den ersten zehn bis zwanzig Treffern, die idealerweise auf verschiedene Präsenzen führen, auch die Bildersuche regelmäßig gecheckt und zur Not bereinigt werden, wenn private oder unangebrachte Fotos durch namentliche Verlinkung auftauchen.

Vernetzung und Kommunikation

Um durch Personal Branding eine Eigenmarke zu etablieren, ist es von Bedeutung, sich positiv von anderen Marken abzuheben. Bewerber müssen sich selbst hinterfragen und eine Bestandsaufnahme der eigenen Stärken und Schwächen vornehmen. Dabei sollten natürlich letztendlich für die Bildung der Marke die positiven Merkmale überwiegen, es ist jedoch wichtig, seine Schwächen zu kennen, um daran arbeiten zu können. Beim Erstellen der Profile und professionellen Webpräsenz sollte zuerst die Zielgruppe definiert werden. Wer sein Profil bei Jobboerse erstellt, sollte sich bewusst machen, dass er damit nicht Kollegen und Freunde, sondern Personaler und potentielle Vorgesetzte erreichen möchte. Verlinkt werden auf der eigenen Website und den Profilen sollten Referenzen, Interviews und Fachartikel, welche die eigenen Fähigkeiten unterstreichen und bestätigen. Informationen zu vorherigen Tätigkeiten und ein sichtbares Interesse an der jeweiligen Branche sind eine Voraussetzung im erfolgreichen Personal Branding. Das Vernetzen mit Arbeitskollegen, Kunden und guten Kontakten über Plattformen wie Xing und LinkedIn zeigt außerdem an, dass bereits Kontakte in der Branche vorhanden sind, welche später auch genutzt werden können.

Positive Darstellung statt Werbung

Viele Bewerber verwechseln die Etablierung eines positiven Images in den sozialen Netzwerken und Portalen mit reiner Werbung. Dieser Fehler ist nicht zielführend und kann Recruiter schnell vertreiben. Ein Twitteraccount, der zum Beispiel ausschließlich unpersönliche Pauschalaussagen trifft, dabei eine erhöhte Anzahl Keywords durch Hashtags verlinkt und auf Kommunikation anderer Nutzer nicht eingeht, wird in dem Netzwerk eher als Spam denn als Marke wahrgenommen. Der Fokus der sozialen Netzwerke liegt auf dem Austausch mit anderen Mitgliedern der gleichen Branche und von außerhalb. Fragen, Rückmeldungen und direkte Nachrichten nicht zu beachten, um ein isoliertes Image aufzubauen, oder nur Links zu eigenen Blogbeiträgen zu posten, sorgt weder für Follower und Kontakte, noch wirkt es professioneller als der lockere Austausch zu Businessthemen. Auf Xing und LinkedIn möglichst viele Kontakte zu sammeln, mit denen nie ein Wort gewechselt wurde, ist ebenfalls unprofessionell und schreckt eher vor einer Zusammenarbeit ab. Zwar ist das Vernetzen für Personal Branding wichtig, doch die Kontakte sollten auch Interesse an einer Kontaktaufnahme und dem professionellen Austausch haben. Ein absolutes No-Go ist das Hinzufügen Fremder zu Gruppen und Events, um die eigene Werbung schneller zu verbreiten. Personal Branding bietet hervorragende Möglichkeiten, sich schnell und langfristig ein positives Image aufzubauen, egozentrisches Verhalten jedoch bewirkt im schlimmsten Falle das Gegenteil.

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Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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