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Pygmalion – Effekt oder warum es wichtig ist, was Sie denken!

Marketing, Beratung, Leipzig

Kennen Sie den Pygmalion-Effekt? Was denken Sie – ist es wichtig, was Sie den ganzen Tag denken? Welche Auswirkungen hat es, womit Sie sich gedanklich den ganzen Tag befassen? Ist es egal, ist es fremdbestimmt oder spielt es im Leben eines Menschen eine wichtige Rolle mit welchen Gedanken er sich den lieben langen Tag umgibt?

Sie werden jetzt vielleicht sagen, ich denke die Dinge, die ich denken muß. Wenn ich eine Tätigkeit mache, sind meine Gedanken dabei und nichts anderes. Wie ist das aber z. B. beim Autofahren? Was denken Sie da? Doch sicher nicht, was Sie tun müssen, um in den nächsten Gang zu kommen – oder? Es geht also mehr um die Gedanken, die uns nicht immer sofort bewusst sind. Oft geht es dabei um Einschätzungen von Menschen, Situationen und Herausforderungen.

Sie sind neu in der Firma und wollen erfolgreich sein. Vielleicht denken Sie:

  • Das sind sicher alles nette Kollegen hier, die mir helfen werden, mich schnell im Unternehmen zu Recht zu finden.
  • Sicher sind die Leute hier auch alle auf großen Erfolg aus und werden mich als Konkurrent betrachten und auch so behandeln.
  • Mit meiner Art kann ich die Menschen hier begeistern und mitreißen – nichts leichter als das!
  • Ich weiß sowieso mehr als alle hier zusammen, sie werden schon sehen, wer hier in kürze den Hut auf hat.

Egal welche Gedanken Sie auch zu den kommenden Erfolgen in diesem Unternehmen haben, Sie tun innerlich alles dafür, dass Sie die Realität so erleben, wie Sie denken (es sich sagen, vorstellen, fühlen etc.), dass es sein wird!

Das ist der Pygmalion-Effekt! Doch wer war Pygmalion?

Pygmalion war ein griechischer Bildhauer, der es mit den Frauen nicht so leicht hatte. Was macht ein Bildhauer mit solcher Art Problemen? Richtig, er schafft sich eine Frau aus Stein. Pygmalion war sehr gut in seinem Fach. Das hatte zur Folge, dass die von ihm geschaffene Frau seiner Idealvorstellung entsprach und er sich in seine Stein-Frau verliebte. Er flehte Aphrodite an, seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen, sie hatte ein einsehen und hauchte der Statue Leben ein. Beide lebten fortan glücklich zusammen. Soweit die griechische Mythologie.

Was sagt uns der Pygmalion-Effekt heute?

Der Pygmalion-Effekt oder auch Rosenthal-Effekt hat auch als selbst-erfüllende Prophezeiung in die Fachliteratur Einzug gehalten. Im Kern geht es darum, dass die Erwartungshaltung eines Menschen unbewusst eine Auswirkung auf die Ergebnisse hat, z. B. bei einer Arbeit oder Tätigkeit im Allgemeinen.

Es ist sozusagen von entscheidender Bedeutung, was Sie über die Erfolgsaussichten bzgl. eines Aspektes in Ihrem Leben denken! Sie werden unbewusst viel dafür tun, dass genau das eintritt!

Bitte verwechseln Sie das nicht mit bloßen positivem Denken. Es ist nicht förderlich bei einem Armbruch darüber nachzudenken, wie schön es wäre, wenn er nicht gebrochen wäre und keine weiteren Maßnahmen einzuleiten. Allerdings wäre ein Bild, wie die Knochenzellen schnell und gut wieder zusammenwachsen absolut hilfreich!

Praxistipps und Fazit

Es ist also von großer Bedeutung, welche Erwartungshaltung Sie im Alltag haben. Machen Sie sich Ihre Gedanken zu wichtigen Themen und Zielen in Ihrem Leben bewusst oder bewusster. Oft bemerken wir erst, wie wir über eine Sache wirklich denken, wenn jemand bewusst nachfragt! Fragen Sie sich, ob diese Gedanken für Ihre Zielerreichung förderlich sind. Erkennen Sie auch grundsätzliche Denkmuster, wie „Ich schaffe das sowieso nicht.“ oder „Immer werde ich bei der Beförderung zurückgestellt.“ oder „Mit dem Kunden klappt das sicher nicht!“. Diese Denkmuster lassen sich verändern und dabei Ihnen viel Erfolg!

Lesen Sie weiter dazu:

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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Ein Kommentar zu “Pygmalion – Effekt oder warum es wichtig ist, was Sie denken!”
  1. Rolf Carpentier schreibt

    Alles korrekt.

    Anmerken möchte ich, daß erfüllte negative Gedanken leichter zu verarbeiten sind (man hat ja ein sich in seiner Gedankenwelt bestätigenedes „Erfolgserlebnis“), als nicht erfüllte Hoffnungen, die leicht zu Frustration, Schuldzuweisungen, Selbstvorwürfen , Selbstzweifeln führen.

    Ich meine, auch bei positiver gedanklicher Einstellung und Siegesgewißheit ist im Interesse der eigenen Psyche trotzdem einzuplanen, daß Erwartetes ausbleibt, sich anders entwickelt und deswegen neue oder andere Wege oder auch die gleichen Wege nochmals beschritten werden müssen, oder auch, daß man ohnmachtsgleich verzichten muß und leer ausgeht. Auch geht nicht immer alles gerecht oder mit rechten Dingen zu.

    Aber ohne ein in erster Linie postives Denken und der Chance einer sich in dieser positiven Richtung selbst erfüllenden Prophezeiung besteht viel, viel weniger Aussicht auf Wunscherfüllung.

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