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Gelingender Wandel im Unternehmensalltag

Wenn es einen sich immer wiederholenden Prozess in erfolgreichen Unternehmen gibt, dann den des ständigen Wandels. Dieser iterative Prozess kann und muss auch beeinflusst und gestaltet werden. Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Mindestens gibt es zwei Faktoren. Auf der einen Seite den Menschen und auf der anderen Seite das, was man als das ihn umgebende System, eben das Unternehmen, sehen könnte. Kultur und diese immerfort geeignet zu reflektieren, spielt dabei eine sehr zentrale Rolle. Entscheidend für den dauerhaften Erfolg ist die Antwort auf die Frage: Woran orientieren, in einer sich wandelnden Welt?

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Was ist das eigentlich, was sich permanent wandelt? Wenn es nicht die deutlich wahrnehmbaren Fakten sind, zum Beispiel ob ich auf einem Feld etwas ernte oder in einem Büro arbeite, woran merke ich dann den Wandel? Merke ich den an meiner Reaktion auf diesen Wandel? Wenn es zu viel Stress erzeugt, dann überlaste ich mich regelmäßig durch die sich verändernde Umwelt.

Was ist also zu betrachten, im Wandel des Unternehmensalltages?

  • Leitbild
    • Das was uns leitet sind meistens nicht alltäglich reflektierte Werte und Überzeugungen.
    • Worauf gründet sich der Erfolg? Sowohl beim einzelnen Menschen als auch bei einem Unternehmen gibt es ganz grundlegende Einstellungen, die den Menschen im Alltag leiten. Was verbindet Mitarbeiter in einer Abteilung oder einem Unternehmen? Was macht uns aus? Was ist unser Alleinstellungsmerkmal?
  • Umgang der Menschen
    • Sich klar zu machen, wie wir wirklich miteinander in dem System Unternehmen umgehen, das ist keine leichte Aufgabe. Wie sonst könnte es regelmäßig zu Konflikten oder zu als Mobbing empfundenen Verhalten kommen? Rituale spielen dabei eine wesentliche Rolle.
    • Welche Werte, die wir vielleicht im Leitbild gar nicht formuliert haben, leben wir in unserem Systemalltag denn wirklich?
  • ICH im System
    • Individualität gewinnt in unseren Breitengraden weiterhin an Bedeutung. Das macht Führen allerdings nicht unbedingt leichter. Wenn ich absolut individuell bin, woran orientiere ich mich dann? Hier muss klar sein, wer ich (wirklich) bin!
    • Was mich ausmacht und wie mein (Leistungs-)Alltag auf mich (täglich) wirkt.
  • Veränderungen – den eigentlichen Wandel leben
    • Die eigentlichen Veränderungen sind oft zu klein, um sie immer bewusst wahrzunehmen. Vielleicht ist das ja auch ganz gut so. Allerdings kann uns dieses Alltags-Driften auch in eine Ecke manövrieren, aus der heraus sinnvoll aktives Handeln schwer wird.
    • Wo soll es eigentlich hin gehen?
    • Was soll bewahrt werden und was wirklich dauerhaft aufgegeben?
    • Was soll denn wirklich wirklich anders sein?

Woran muss ich mich also orientieren in einer sich veränderten Unternehmenswelt?

  1. Kundenorientierung – natürlich geht ohne den Kunden überhaupt nichts mehr. Leider rückt diese Tatsache in manchem Unternehmen zu schnell in den Hintergrund.
  2. Prozessorientierung – Qualitätsmanagement und die daraus abgeleiteten guten Prozesse im Unternehmen sind ein Garant für Effizienz.
  3. Potenzialorientierung – Kaum ein Unternehmer oder Geschäftsführer kann wissen, welche Potenziale oder welches Wissen in zehn Jahren notwendig sein wird, um erfolgreich zu bleiben. Vorauszusagen, dass Lesen oder Rechnen dazu zählen wird ist einfach, wirklich die Potenziale seiner Mitarbeiter zu fördern, dies steht auf einem ganz anderen Blatt.
  4. Werteorientierung – Wir sprechen in unser Gesellschaft und auch in Unternehmen von sich wandelnder Orientierung an Werten. Sich dessen bewusst zu sein oder zu werden, was einem wirklich wichtig ist, das zu kommunizieren und sich auch so an anderen zu reiben, das ist eine Kunst im Unternehmensalltag.

Kulturbetrachtungen

Solche Dimensionen wie Unternehmenskultur, Kommunikationskultur oder Veränderungskultur haben mindestens zwei Ebenen. Die erste, die sozusagen immer im „Dunkeln“ bleibt, weil wir sie einfach (er-)leben und eine zweite die deutlich sichtbar wird. Kultur hat immer einen gestaltbaren und einen sich daraus dynamisch entwickelnden Teil. Wie ich selbst mit mir umgehe (Selbstkultur) hat dabei eine unmittelbare Auswirkung auf die gesamte Unternehmenskultur.

Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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