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Führung in digitalen Zeiten und Arbeiten 4.0

Führung in digitalen Zeiten und Arbeiten 4.0 – die Welt zittert vor dem Verlust des Menschen im Arbeits- und Leistungsprozessen. Was für die Protagonisten in der digitalen Szene ein logischer Schritt ist, stellt für die Mehrheit der Arbeitenden eher eine grundsätzliche Bedrohung dar. Dabei ist das Thema so neu gar nicht. Telearbeit oder Arbeiten von zu Hause aus sind Schlagworte, die seit Jahrzehnten in der Unternehmenswelt unterwegs sind, eigentlich nicht unbedingt neu. Doch ist die Diskussion und vielleicht auch schon die Praxis der Digitalisierung und von Arbeiten 4.0 nicht längst im Alltag angekommen?

Das FAX hat den Alltagsbrief ersetzt und wird selbst durch die E-Mail abgelöst. Nachrichtensysteme schicken sich an, selbst die E-Mail schon wieder alt aussehen zu lassen. Was macht diese Art der neuen Kommunikation mit uns im Führungs- und Arbeitsprozess?

Stress, Wichtigkeit und Entscheidungen, das Ganze nennen wir dann Führung 4.0

Wenn es unmittelbare Auswirkungen der so genannten Digitalisierung gibt, so sind das auf jeden Fall:

  1. die Notwendigkeit immer schneller und sicherer in der Fülle von Informationen, Projekten oder Anforderungen die wirklich wichtigen für das Unternehmen, die Abteilung oder einen selbst herauszufinden,
  2. die stärkere Betonung auf nachhaltige Effekte und
  3. der Beginn der Sinnsuche des Menschen außerhalb von dem, was wir Menschen bisher als Arbeit bezeichnet haben.

Wenn Computer Kreditentscheidungen treffen oder dem Patienten das bestellte Essen bringen, stellt sich doch tatsächlich die Frage, was tun wir zukünftig, wenn der Mensch das nicht mehr erledigt?

Führung zu neuen Visionen

Wenn es auch nur eine klare Herausforderung für das Führen von Menschen und Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung gibt, dann ist der Schrei nach Mut, erstens sich selbst endlich (besser) zu führen und andere Menschen zu begeistern ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen. Der kürzlich verstorbene Altkanzler Helmut Schmidt wollte noch vor gar nicht allzu langer Zeit Menschen mit Visionen zum Arzt schicken. Wenn es Unternehmen nicht gelingt echte Innovationen in die Welt zu bringen, die grundlegend mutiges Fragen und visionäre Ideen voraussetzten, werden die Leistungsträger das Weite suchen.

Die Fähigkeit systemischen Weitblick gegen massive Widerstände zu entwickeln, beharrlich an seinen Ideen zu arbeiten und das eben nicht nur in der faustischen Studierstube zu tun, gehören da genauso dazu, wie Selbstreflexion oder einen Blick für das Richtige und Wichtige zu haben.

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Hier schreibt der Unternehmensberater, Coach und Organisationsentwickler, mit viel Lust auf Marketing und Vertrieb. Ich bin auch Vortragsredner, Workshopleiter, Supervisor, Unternehmer seit 1991, Leipzig-, Eilenburg- und Berlin-Versteher sowie deutschsprachig weit unterwegs, von Herzen Nordsachse, Optimist in den meisten Fällen, Blogger, Fotograf, Trainer, auch Ausbilder für Autogenes Training – kurz: vielleicht auch dein Entwicklungsspezialist?
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